Und so ließen sich Nasser Al Attiyah und sein französischer Copilot Mathieu Baumel, die im Toyota Hilux des belgischen Teams Overdrive Racing aus Villers-le-Bouillet den Wüstenmarathon dominiert hatten, am Sonntag bei der Ankunft in der Hafenstadt Hammal als Sieger feiern.
Für den Starfahrer aus Katar war es bereits der fünfte Triumph bei der Dakar. Auf Platz zwei landeten, wie im Vorjahr, mit einem Rückstand von 1:20 Stunde der französische Rallye-Rekord-Weltmeister Sébastien Loeb (BRX-Hunter/Prodrive), mit Beifahrer Fabian Lurquin aus Lüttich. Dritter wurden der brasilianische Dakar-Neuling Lucas Moraes (Toyota) und sein erfahrener deutscher Navigator Timo Gottschalk.
In der Klasse T3 (Leichtgewicht-Prototypen) schaffte der Belgier Guillaume de Mévius (OT3) den dritten Platz.
Spannung herrschte bis zum Schluss bei den Motorrädern: Es gewann nach 14 Tagesetappen der Argentinier Kevin Benavides (KTM) mit 43 Sekunden Vorsprung auf den Australier Toby Price (ebenfalls KTM). Der einzige belgische Teilnehmer, Jérôme Martiny (Husqvarna) aus Bastogne bzw. Vielsalm, beendete die Dakar auf Platz 32.

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