Fall Mawda: Der Staat muss sich vor Gericht verantworten - NGO klagt Versäumnisse an
Justiz
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Der belgische Staat muss sich am Donnerstag (1. Dezember) und Freitag (2. Dezember) vor dem Brüsseler Zivilgericht verantworten. Der belgische Flügel der Nichtregierungsorganisation „Defence for Children“ hatte den Staat im November des letzten Jahres wegen seiner mutmaßlichen Rolle beim Tod der zweijährigen Mawda verklagt, die bei einer Verfolgungsjagd durch eine Polizeikugel tödlich verletzt wurde.
Die kleine Mawda - hier auf einem Plakat und einem Banner vor dem Gericht in Mons zu sehen - wurde nur zwei Jahre alt.
| Foto: belga
Das Verfahren wurde „im Namen des kollektiven Interesses von Migrantenkindern, die in Belgien einreisen, durchreisen oder sich dort aufhalten“ eingeleitet. In dieser Rechtssache geht es vorrangig um die Polizeiaktion „Medusa“.
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