Sortiermarathon war „gut, aber es geht noch besser“

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Wenn die Trennung nicht korrekt eingehalten wurde, gab es einen roten Aufkleber. | Foto: Allan Bastin

Vor einem Jahr führte Idelux den blauen Sack für die Sammlung der PMK-Verpackungen ein. Seitdem wurden im Durchschnitt 24 Kilogramm PMK-Verpackungen pro Person und Jahr gesammelt und an die Recyclinganlagen weitergeleitet; zuvor waren es 10 Kilogramm.

Der Restmüll ist um 14 Prozent zurückgegangen, was auf die PMK-Verpackungen zurückzuführen ist, die nun über den blauen Sack gesammelt werden. Dennoch gibt es immer noch recycelbare Verpackungen im Restmüll, die der Verbrennung zugeführt werden. „Das ist schade, denn Recycling ist heute mehr denn je wichtig, um die natürlichen Ressourcen unseres Planeten zu erhalten. Aus diesem Grund führte Idelux einen Sortiermarathon durch, dessen Ziel neben den Kontrollen darin bestand, alle Bürger an die Bedeutung einer guten Mülltrennung zu erinnern“, heißt es weiter.

Dieser erste Sortiermarathon fand im September in Zusammenarbeit mit den Gemeinden statt. Insgesamt wurden 8.216 Adressen kontrolliert. Das Ergebnis: Fast 30 Prozent der Biosäcke, Restmüllsäcke und Duobacs enthielten noch unzulässige Abfälle. Dies zeigt, dass sich zwar die Mehrheit der Bürger an die Vorgaben hält, ein Teil der Bevölkerung aber noch Anstrengungen unternehmen muss. Der größte Verbesserungsbedarf besteht bei der Sortierung von Lebensmittelverpackungen aus Kunststoff (Frigolitschalen, Plastiktüten usw.), die immer noch im Bio- oder Restmüll zu finden sind, obwohl diese Verpackungen in den blauen PMK-Sack gehören.

Ein weiterer häufiger Fehler ist, dass sich Glas sowie Papier und Karton in den Säcken oder Duobacs befinden. Zur Erinnerung: Diese müssen in den Glascontainern, im Recypark oder bei der Haussammlung von Papier und Karton entsorgt werden. In 668 blauen Säcken befanden sich nicht zugelassene Abfälle, hauptsächlich Glasgefäße und Kartons. Sortierfehler sind keineswegs harmlos, sondern beeinträchtigen die Verwertungsprozesse. Dies ist beispielsweise ein Problem bei der Biomethanisierung und Kompostierung von organischen Abfällen, wo das Vorhandensein von Plastik zu technischen Schwierigkeiten und Mehrkosten führt und die Qualität des produzierten Komposts beeinträchtigt.

Um die Mülltrennung und das Recycling noch weiter zu verbessern, setzt Idelux seine Sensibilisierungs- und Kontrollmaßnahmen vor Ort fort. Der erste Marathon der Mülltrennung ist mehr als eine einmalige Aktion, er wird dank der täglichen Arbeit von drei Teams zur Qualitätskontrolle vor Ort fortgesetzt. Bei Zweifeln über eine Sortieranweisung können die Bürger alle Infos in ihrem Abfuhrkalender, auf www.idelux.be oder www.trionsmieux.be finden. Für spezielle Fragen ist das Callcenter von Idelux Umwelt unter Tel. 063/231 987 erreichbar. (red/ab)

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