Der neue britische König - ein passionierter und lebenslanger Klimaschutz-Vorkämpfer - hatte vor einigen Wochen seine Teilnahme an dem internationalen Treffen abgesagt. Berichten zufolge soll dies auf Drängen der scheidenden Premierministerin Liz Truss geschehen sein. Als britisches Staatsoberhaupt muss der König traditionell im Einvernehmen mit der Regierung handeln. In dieser Woche verkündete Truss jedoch ihren Rücktritt.
Kerry sagte der BBC, Charles solle seine Entscheidung überdenken. Auch der konservative britische Abgeordnete Tobias Ellwood schrieb auf Twitter, er hoffe, nun werde der gesunde Menschenverstand siegen und Charles bei der COP27 Großbritannien repräsentieren. „Wir haben keine größere internationale Stimme mit Autorität in Sachen Klimawandel“, so Ellwood. Staats- und Regierungschefs sowie Zehntausende Verhandler und Delegierte treffen sich ab dem 6. November im ägyptischen Scharm el Scheich.(dpa/jod)

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