Der frischgebackene Weltmeister und Vuelta-Finalsieger Remco Evenepoel fuhr zum ersten Mal im Regenbogentrikot. Auch für Philippe Gilbert, den Weltmeister von 2012 in Valkenburg, war es ein besonderer Moment. Er bestritt in Binche sein letztes Rennen auf belgischem Boden. Für den Lontzener Kévin Van Melsen war es gar sein letzter Auftritt als Radprofi.
Evenepoel blieb sich treu und gab dem Rennen Farbe. Etwa 25 Kilometer vor dem Ziel nahm der Youngster von Quick-Step Alpha Vinyl etwas tempo raus und ließ sich zurückfallen. Zu einem Massensprint kam es nicht, da sich Laporte gut zehn Kilometer vor dem Ziel mit Tiller absetzte. Der Franzose war jedoch übermächtig und ritt auch dem Norweger davon.
Hugo Page gewann dann den Sprint um Platz drei vor Greg Van Avermaet. Gilbert wurde bei seinem Abschied in der Heimat Sechster. Evenepoel überquerte die Ziellinie einige Minuten später mit seinem Teamkollegen Iljo Keisse, der auch nach der Saison aufhört.
Der 29-jährige Laporte tritt die Nachfolge des Niederländers Danny van Poppel auf der Ehrenliste an, dem Gewinner des Jahres 2021. Tom Van Asbroeck war der letzte belgische Sieger im Jahr 2019. (belga/jod)

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