Abgesehen von dem Schmerz der Angehörigen, die nicht in der Lage sind, unmittelbar nach dem Tod mit der Trauerarbeit zu beginnen, stellt diese Situation auch die Bestattungsunternehmen vor große organisatorische Probleme. In der Regel erfolgen die Totenbesuche am Tag nach dem Ableben, bzw. am übernächsten Tag. Danach folgen die Abschiedszeremonie und die Einäscherung. Aufgrund der langen Wartezeiten für die Einäscherung werden die Besuche um mehrere Tage verschoben. Zwischen dem Todestag und der Trauerfeier vergeht dann eine relativ lange Zeit. Manchmal bis zu einer Woche.
„In der Regel ziehen es die Angehörigen vor, zu warten, auch wenn diese Zeit nicht leicht zu ertragen ist. Bei Neomansio (Welkenraedt, A. d. R.) ist die Atmosphäre familiärer als beispielsweise im Krematorium in Robermont“, erklärt ein Welkenraedter Bestatter gegenüber der Zeitung „La Meuse“.
Kommende Woche soll der zweite Ofen wieder in Betrieb genommen werden. Nach und nach sollten sich dann auch die Wartezeiten wieder regulieren. (red/sue)

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