„Ich hätte nicht erwartet, auf diese Weise begrüßt zu werden. Das ist absolut fantastisch“, sagte der 25-Jährige nach seiner Landung gegen Mittag bei TV2 - und da ging der Irrsinn erst los.
In der Luft wurde Vingegaard, der mit Freundin Trine und Töchterchen Frida im Privatjet anreiste, von zwei F16-Kampfjets eskortiert. „Es war ein fantastischer Flug, ein wahnsinniges Erlebnis“, sagte er. Im offenen Cabrio ging es vorbei an Tausenden Fähnchen schwenkenden Landsleuten Richtung Rathausplatz, wo abermals Tausende warteten.
Unterwegs griff Vingegaard, der natürlich sein gerade erst erobertes Gelbes Trikot trug, zum Mikrofon und bedankte sich für die Unterstützung. „Das ist völlig wahnsinnig, so ein Empfang. Ein Riesentag!“, sagte er völlig überwältigt: „Das ist völlig wild, wirklich rührend.“
Im Rathaus warteten die traditionellen Pfannkuchen auf den neuen Volkshelden - und ein Eintrag ins Goldene Buch neben gekrönten Häuptern, den Fußballhelden von 1992 oder Politik-Größen wie Barack Obama. „Das ist absolut fantastisch, völlig wild“, sagte er über diese Ehre, „ich kann das noch nicht ganz verstehen.“
Nach der Zeremonie wurden Vingegaard und die anderen dänischen Tour-Teilnehmer von 25.000 Fans im weltbekannten Vergnügungs- und Erholungspark Tivoli erwartet. Damit waren die Feierlichkeiten aber keineswegs beendet: Am Donnerstag wird Vingegaard in seinem Heimatort Glyngöre nahe Aalborg empfangen - die Polizei erwartet „über 10.000“ Menschen.
Am Dienstagabend wurde auch der über die gesamte Tour de France bärenstarke Wout Van Aert wie ein Superstar in der Heimat empfangen: 35.000 Fans jubelten dem Profi von Jumbo-Visma in Roeselare zu. (mn/sid)



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