Die Bürger haben in kürzester Zeit verschiedene Wahlsysteme erlebt, womit sich ein spannendes Thema für eine Ausstellung ergibt. „Wahl:Los“ beschäftigt sich mit der vielschichtigen Geschichte der Demokratie in Ostbelgien; eine Thematik, die dem Besucher in drei Abschnitten nahegebracht wird.
Im ersten Teil wird die Geschichte der Demokratie Preußens sowie Belgiens bis nach dem Ersten Weltkrieg betrachtet. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Ausdehnung des Wahlrechts auf breitere Schichten. Im zweiten Teil stehen die Zwischenkriegsjahre und die Frage, wie viel Mitbestimmung die Menschen in den Gebieten rund um Eupen, Malmedy und St.Vith nach dem Ersten Weltkrieg hatten, im Fokus. Vor dem Hintergrund der „Demokratien unter Stress“ werden die zahlreichen Belastungsproben für die Wähler der Region behandelt. Der letzte Teil widmet sich der Zeit nach 1945. Anhand verschiedener Gruppen und Ereignisse wird dargestellt, wie immer mehr Menschen bis heute ihre Stimme bei Wahlen aktiv nutzen und das gesellschaftliche Leben kreativ mitgestalten dürfen.
Die Ausstellung wurde am Montag anlässlich einer Vernissage eröffnet und ist bis zum 22. Mai bei freiem Eintritt im Triangel St.Vith zu sehen. Führungen gibt es am 4. Mai um 19 Uhr und am 15. Mai um 10.30 Uhr.


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