Insgesamt sind 70 Beschwerden über 56 namentlich nicht genannte Abgeordnete bei der unabhängigen Anlaufstelle eingegangen, wie die „Sunday Times“ am Sonntag berichtete. Das parlamentarische Gremium war 2018 nach dem #MeToo-Skandal ins Leben gerufen worden, als unzählige Frauen ihre Erfahrungen mit sexueller Gewalt oder Belästigung teilten.
Die eingereichten Beschwerden reichen von Berichten über unangemessene, sexuell konnotierte Kommentare bis hin zu schwerwiegenderen Belästigungen. Mindestens ein Fall soll der „Times“ zufolge strafrechtlich relevante Handlungen beinhalten. Dabei soll ein Abgeordneter eine Person aus seiner Belegschaft im Gegenzug für sexuelle Gefälligkeiten bestochen haben. (dpa/ag)

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