Der Rahmen habe verändert werden müssen, „was aber dem Konzept selbst nicht geschadet hat. Im Gegenteil: Die Rotary Clubs konnten neben der ASL Eupen (Arbeitsgemeinschaft für Suchtprävention und Lebensbewältigung), die schon als Projektpartner einbezogen war, zusätzlich beide Polizeizonen der DG als Unterstützer gewinnen. Die Zielgruppe der Jugendlichen wurde beibehalten, allerdings anders definiert: Die veränderte Version des Projekts fokussiert sich auf jugendliche Auszubildende und ihre Ausbildungsstätten“, heißt es weiter.
Die ASL Eupen wisse aus ihren Erfahrungswerten, dass viele junge Menschen Drogen konsumieren, ohne sich über die körperlichen, mentalen und kognitiven Folgen, selbst bei gelegentlichem Konsum, im Klaren zu sein. „Welche Konsequenzen kann ein Rauschmittelkonsum am Arbeitsplatz haben? Die Polizei, die ebenfalls mit den Auswirkungen des Drogen- und Alkoholmissbrauchs immer wieder konfrontiert wird, möchte nicht nur als Hüter des Gesetzes agieren, sondern auch präventiv helfen, Gefahren und Folgen entgegenzuwirken“, so der Wortlaut der Mitteilung.
Zum Auftakt der Fortführung „Nicht wegsehen bei Drogen“ werden zwei Informationsveranstaltungen stattfinden. „Zum einen konnten die Rotary Clubs die Firma Faymonville AG in Büllingen und zum anderen Familie Schaus, Betreiber einiger Carrefoux Filialen in Eupen, gewinnen, die jeweiligen Veranstaltungen m ihren Häusern zu organisieren. Diese Veranstaltungen dienen der Sensibilisierung und der Information sowie zu weiterführenden Hilfsangeboten. Ziel ist es, Firmen anzuregen, mehr Drogenprävention in ihren Unternehmen zuzulassen. So können nachhaltige Projekte langfristig greifen“, sind sich die Rotary Clubs sicher.
Die Veranstaltungen finden statt:
- am 29. April 2022, ab 16 Uhr, Faymonville AG in Büllingen,
- am 6. Mai 2022, ab 16 Uhr, Schaus Gruppe in Eupen.
Maximal 50 Personen können pro Veranstaltung teilnehmen. (red/svm)
Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren