Und seit Beginn des Ukraine-Kriegs habe die Sorge um die Verfügbarkeit und die Preise vieler Rohstoffe „eine ganz neue Dimension“ erreicht, so die Fraktion: „Wann die Preise sich wieder auf ein Vor-Corona-Niveau einpendeln könnten, ist mehr als ungewiss.“ In diesen Zeiten der allgemeinen Ungewissheit auf vielen Ebenen sollte der Staat eingreifen. „Nicht, indem er mehr gibt, sondern einfach, indem er weniger nimmt“, so die Vivant-Fraktion, die auf die wichtige Bedeutung von Eigentum in vierlei Hinsicht hinweist. Die Fraktion fordert, das Instrument der Mehrwertsteuersenkung bei Neubauten wieder anzuwenden und den zugelassenen Betrag aufgrund des erheblichen Anstiegs der Baukosten entsprechend anzupassen. Ebenfalls soll die Mehrwertsteuer für Baumaterialien generell gesenkt werden. Dazu hat Vivant einen Resolutionsvorschlag im PDG eingereicht, gerichtet an die föderale Kammer und die Föderalregierung, welche für diese Materie zuständig sind. „Wir hoffen auf eine breite und offene Diskussion im Sinne der Bürger der Deutschsprachigen Gemeinschaft“, so die Vivant-Fraktion laut Mitteilung. (red/sc)
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