Der Deal über die Zukunft der belgischen (Kern-)Energiepolitik, den die Regierung De Croo am vergangenen Freitag schloss, hallt noch nach im Brüsseler Regierungsviertel. Es heißt, die Grünen hätten eine Niederlage erlitten, weil sie nicht den kompletten Atomausstieg bis 2025 durchsetzen konnten und stattdessen die Laufzeitverlängerung von zwei Kernreaktoren schlucken mussten. Ecolo-Copräsident Jean-Marc Nollet sieht das anders: Die Bedeutung des Atomdeals liege vor allem in der Beschleunigung der Energiewende, sagt er in einem Interview mit dem GrenzEcho. Die Kernreaktoren und neuen Gaskraftwerke sollten als notwendiges – und aussterbendes – Übel betrachtet werden.
Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren