Demnach hat das Phänomen der innerfamiliären Gewalt nach einer Stabilisierung im ersten Jahr der Corona-Pandemie 2021 im Vergleich zu 2020 deutlich zugenommen (+ 10,96 %). Während 2019 noch 2.983 Fälle festgestellt worden sind, waren es 2020 „nur“ 2.955 und im letzten Jahr schlussendlich wieder 3.279.
„Laut den Opferhilfediensten kann die Stabilisierung der Zahlen im Jahr 2020 zum Teil dadurch erklärt werden, dass die Opfer Schwierigkeiten hatten, sich bei diesen Diensten Hilfe zu holen“, erklärt die Ministerin.
Die Anlaufstellen seien seit Beginn der Corona-Krise mit einem Anstieg der Hilfeersuchen konfrontiert gewesen. Um der Lage Herr zu werden, habe die Französische Gemeinschaft im vergangenen Jahr rund 875.000 Euro bereitgestellt, die auf 13 Vereine verteilt wurden.
Zuletzt ist die Aufmerksamkeit vor allem auf Fälle von sexueller Belästigung und Gewalt in der Hochschulbildung gelenkt worden. Gleichzeitig sind aber auch Fälle aus der Welt des Sports, aber auch aus anderen Bereichen gemeldet worden.
„Der Weltfrauentag (er findet am 8, März statt, A.d.R) ist eine gute Gelegenheit, die Professionalität und die Qualität der Arbeit zu würdigen, die von den Akteuren vor Ort täglich geleistet wird“, merkt Valérie Glatigny an.
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