Mitte Oktober letzten Jahres hatte die flämische Umweltministerin Zuhal Demir (N-VA) einen Antrag für ein Gaskraftwerk mit einer Leistung von 900 Megawatt in Tessenderlo abgelehnt. Sie nannte dafür drei Gründe. Der erste ist, dass das neue Gaskraftwerk neben einem bestehenden 400-Megawatt-Kraftwerk stehen soll. Demir zufolge wurden die gemeinsamen Auswirkungen beider Anlagen zusammen in der Umweltverträglichkeitsstudie für das neue Kraftwerk nicht untersucht. Aus der Wasserbewertung sei ebenfalls hervorgegangen, dass die Anlage Industrieabwässer in den Albertkanal ableiten würde. Zudem sei die Bewertung der Stickstoffemissionen nicht korrekt durchgeführt worden. Vor diesem Hintergrund hat Tessenderlo das vorher eingereichte Projekt, das eine Investition von rund 500 Millionen Euro vorsieht, angepasst, „um den Argumenten zu entsprechen, die zur Ablehnung des vorherigen Genehmigungsantrags geführt haben“, teilte das Unternehmen weiter mit. (sc)
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