Genau ein Vierteljahrhundert ist es her, dass das Schicksal des einst florierenden Renault-Werks in Vilvoorde besiegelt wurde. Auf die Ankündigung der völlig unerwarteten Schließung am 27. Februar 1997 folgte ein monatelanger Arbeitskampf, der aber das Unvermeidbare nicht abwenden konnte: Mehr als 3.000 Menschen verloren ihren Job. Und doch ging aus einer der größten sozialen Katastrophen in der Wirtschaftsgeschichte unseres Landes etwas Positives hervor: das sogenannte Renault-Gesetz – eine Regelung, die genau vorschreibt, wie bei Massenentlassungen zu verfahren ist.
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