Der finnische Jungstar lässt nach den ersten drei Prüfungen auf den vereisten und verschneiten Straßen dieses zweiten WM-Laufs den Schweden Oliver Solberg (Hyundai/+10,4 Sekunden), den Waliser Elfyn Evans (Toyota/+11,2), den St.Vither Thierry Neuville (Hyundai/+12,2), dessen Teamkollegen Ott Tänak aus Estland (+13,8) und den Finnen Esapekka Lappi (Toyota/+14,0) hinter sich.
Bereits aus dem Rennen am Freitag ist der Ire Craig Breen (Ford), der sich in WP 2 in einer der tückischen Schneemauern am Streckenrand festfuhr. Deswegen sprang aus Sicherheitsgründen die Ampel zwischenzeitlich auf rot, so dass der nachfolgende Thierry Neuville, der zuvor ebenfalls kurz vom rechten Weg abgekommen war, den betreffenden Abschnitt nur in langsamer Fahrt beenden konnte. Er bekam, wie in einem solchen Fall üblich, eine Pauschalzeit zugesprochen. „Ich habe mit dieser Unterbrechung Glück gehabt“, so der Ostbelgier: „Denn wegen eines Elektrikproblems funktionierte das Hybridsystem nicht mehr korrekt.“ In der WP 3 lief der Hyundai wieder einwandfrei. „Auf der Verbindungsetappe konnten wir die Panne beheben“, atmete der 33-Jährige auf. Insgesamt waren die Hyundais weit besser in Form als beim Saisonauftakt bei der Rallye Monte Carlo.
Die drei Bestzeiten fuhren Ott Tänak (Hyundai), Esapekka Lappi (Toyota) und Kalle Rovanpera (Toyota).
Am Freitagnachmittag werden die gleichen WP nochmal gefahren. (hs)
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