Michel lanciert Transparenzprojekt: Website soll Schutz der Privatsphäre verbessern

<p>Mathieu Michel</p>
Mathieu Michel | Foto: belga

„Mydata ist das größte Transparenzprojekt, das je von der föderalen Verwaltung durchgeführt wurde. Diese erste Phase besteht aus einem Werkzeug, das es jeder öffentlichen Einrichtung ermöglicht, auf lesbare und präzise Weise darüber zu informieren, wie personenbezogene Daten verwendet werden“, erklärte Michel während einer Pressekonferenz am Donnerstag. Seiner Meinung nach soll ein solches Instrument „eine Vertrauensbeziehung zwischen der Verwaltung und dem Bürger“ aufbauen.

So sollen die Menschen im Land erfahren können, welche Daten beim Besuch eines föderalen Museums verwendet werden oder wenn sie einen Antrag auf die Zulassung eines Autos einreichen, nannte Michel zwei konkrete Beispiele.

Im Rahmen seiner Transparenz-Initiative sind laut dem Staatssekretär drei weitere Phasen geplant, die bis Ende 2023 abgeschlossen sein sollen. In der zweiten Phase sollen die Bürger einen Überblick über die bestehenden föderalen Datenquellen (Datenbank der Sozialen Sicherheit, Carpass usw.) und die Art der von ihnen gesammelten Daten erhalten. In der dritten Phase sieht das Projekt vor, dass die Bürger in einem sicheren virtuellen Raum einsehen können, in welcher Form ihre persönlichen Daten von einer Verwaltung verarbeitet wurden. Im letzten Schritt können die schließlich Bürger einsehen, welche persönlichen Daten in welcher Daten-Quelle der Verwaltungen vorhanden sind – und aus welchem Grund.

Insgesamt 60 Institutionen haben laut Staatssekretär an der ersten Phase des Projekts teilgenommen. (belga/svm)

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