Die Aktion soll darauf aufmerksam machen, dass es auch einfache Möglichkeiten gibt, um zum Klimaschutz beizutragen. Um Heizenergie zu sparen, soll an dem Tag die Heizung ein Grad niedriger gestellt und stattdessen ein dicker Pulli angezogen werden.
Der erste „Dicker-Pulli-Tag“ (auf Niederländisch: „Dikketruiendag“) wurde 2005 in Flandern ausgerufen. Inzwischen hat er Nachahmer in den Niederlanden, Deutschland und Kanada gefunden.
In Belgien wird neben der Ursprungsidee jedes Jahr ein weiterer klimafreundlicher Schwerpunkt gesetzt – ob Fahrradfahren trotz Wind und Wetter oder eine bewusste regional-saisonale Ernährung – die Menschen sollen zum Mitmachen animiert werden. In diesem Jahr lautet das Zusatzmotto „Pak uit met jullie klimaatactie“. Botschafter der Aktion ist der Wetterfrosch des flämischen Rundfunks (VRT), Frank Deboosere. Der Meteorologe ruft die Menschen auf, sich zu beteiligen und mit Klimabotschaften auf Pullovern kreativ zu werden. „Auf diese Weise zeigen Sie, was Sie tun, und inspirieren andere, Ihrem Beispiel zu folgen“, so Deboosere.
„Als der Dikketruiendag ins Leben gerufen wurde, war nicht jeder vom Klimawandel überzeugt. In der Zwischenzeit haben die knochentrockenen und die feuchten Sommer uns alle gezwungen, den Tatsachen ins Auge zu sehen“, sagt die flämische Umweltministerin Zuhal Demir (N-VA). „Ich rufe alle auf, ihren Beitrag zu leisten und sich für ein besseres Klima einzusetzen. Der Dikketruiendag ist die ideale Gelegenheit für Schulen, Unternehmen, Gemeinden und Organisationen, ihren CO2-Fußabdruck zu verringern und ihre Klimabemühungen ins Rampenlicht zu rücken.“ (belga/calü)
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