Zu den Vorschlägen der N-VA gehörten wenig überraschend die zeitliche Begrenzung der Arbeitslosenunterstützung und die weitere Regionalisierung der Arbeitsmarktpolitik. Die Partei hat aber auch neue Ideen, darunter sogenannte „Neustart-Jobs“. Diese würden es Arbeitnehmern ermöglichen, vorübergehend bei einem anderen Arbeitgeber zu arbeiten, bevor sie zu ihrem ursprünglichen Arbeitgeber zurückkehren oder definitiv bei dem neuen bleiben.
Die N-VA befürwortet auch ein System der Gelegenheitsarbeit, eine Art Aktualisierung der Flexi-Jobs: Arbeitnehmer, aber auch Nichterwerbstätige und Rentner könnten bis zu 84 Stunden pro Monat arbeiten.
Schließlich will die Partei „Arbeitsplätze zur beruflichen Eingliederung“ einführen. Dieses System richtet sich an Personen, die eine Ersatzleistung beziehen. Sie könnten bis zu zwei Jahre lang arbeiten, während sie ihre Zulagen behalten.
Die meisten ihrer Vorschläge haben die Nationalisten bereits der Kammer vorgelegt, andere werden folgen. Laut der N-VA garantiere ihr Plan, dass die Beschäftigungsquote bis 2032 auf 80 % steigt, bei einem Wachstum von 1 Prozentpunkt pro Jahr. (belga/gz)
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