„Ordner und Rettungskräfte haben eine schwierige, oft undankbare Aufgabe, die Sicherheit in und um die Stadien zu gewährleisten. Sie führen beispielsweise Zuschauerkontrollen durch, gehen gegen Gewalt vor, leisten aber auch Hilfe bei Unfällen. Auch sie verdienen bei dieser Aufgabe einen optimalen Schutz. Aggressionen gegen diese Stewards sind inakzeptabel“, so Demon.
Demon hat einen Gesetzesentwurf ausgearbeitet, der Gewalt gegen Einsatzkräfte und Ordner in Fußballstadien mit einer Geldstrafe von mindestens 1.000 Euro und einem Stadionverbot von mindestens zwei Jahren bestrafen soll. Damit würde diese Gewalt auf die gleiche Stufe gestellt wie das illegale Betreten des Fußballplatzes. Die Höchststrafen, eine Geldstrafe von 5.000 Euro und ein Stadionverbot von fünf Jahren, würden unverändert bleiben.
Der Vorschlag geht auf einen von Innenministerin Annelies Verlinden (CD&V) vorbereiteten Gesetzentwurf zurück, der die Mindeststrafen für das Mitbringen und die Verwendung von Pyrotechnik in Stadien erhöht. (belga/jod)
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