„Der Branchenverband Assuralia schickt uns monatlich eine Bilanz. Die letzten Zahlen, die uns vorliegen, stammen von Ende Dezember. Zu diesem Zeitpunkt betrug die geschätzte Schadenssumme bei einfachen Risiken 2,052 Milliarden Euro. Dieser Betrag setzt sich aus den tatsächlich ausgezahlten Entschädigungen und den Schätzungen für die noch laufenden Fälle zusammen“, erläuterte Di Rupo.
Zur Erinnerung: Es wurde eine Überprüfungsklausel vorgesehen, die eine Neuverhandlung der Verteilung der Haushaltsanstrengungen zwischen dem Sektor und den Behörden beinhaltet, falls die tatsächlich an die Versicherten gezahlten Entschädigungen 1,5 Milliarden Euro erreichen und die Schätzungen sich auf 1,7 Milliarden Euro belaufen. „Die Schätzungen liegen deutlich über 1,7 Milliarden. Die an die Versicherten ausgezahlten Entschädigungen erreichen hingegen noch nicht 1,5 Milliarden Euro. Am 31. Dezember beliefen sie sich laut den Zahlen von Assuralia auf 1,046 Mrd. Euro“, so der Ministerpräsident. „Die Überprüfungsklausel wurde also noch nicht aktiviert und wir haben mit den Versicherern diesbezüglich keine Verhandlungen geführt“, fügte er hinzu. Laut Di Rupo wurden bislang 5.700 Anträge von nicht versicherten Geschädigte beim Katastrophenfonds eingereicht. (belga/gz)
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