Die belgischen Atommeiler liefen im vergangenen Jahr zu 92 Prozent, nach nur 63 Prozent im Jahr zuvor. Aufgrund der besseren Verfügbarkeit und der höheren Energiepreise trugen die AKW zu einem Betriebsergebnis (EBIT) von 970 Millionen Euro bei. In den vergangenen drei Jahren hatten die Kraftwerke noch Verluste gemacht.
Im vergangenen Jahr verzeichnete Engie einen Bruttobetriebsgewinn von 10,6 Milliarden Euro, was einem Wachstum von 22 Prozent entspricht. Der wiederkehrende Nettogewinn stieg um 85 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Der französische Konzern erwartet auch für die nächsten Jahre Wachstum, unter anderem durch Investitionen in erneuerbare Energien und eine verbesserte Netzinfrastruktur. Damit sollte das Unternehmen in der Lage sein, den Verlust der belgischen Kernkraftwerke, die bis 2025 geschlossen werden müssen, mehr als auszugleichen, heißt es. (belga/gz)
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