Es sei an der Zeit, die Entscheidungsbefugnis im Hinblick auf die Homeoffice-Regelungen in die Hände der Unternehmen zu legen, so der Tenor. „Ein Rückkehrtag ist für viele Unternehmen nicht ideal, schließlich ist nicht jede Arbeit in Telearbeit zu verrichten, aber vor allem ist nicht jeder Arbeitnehmer gleich“, so die Arbeitgebervertreter.
Die Arbeitgeberorganisation Unizo wiederum betont, dass die etwaige Lockerungen, die mit dem Code Orange einhergehen, in sämtlichen Sektoren gelten sollten – also nicht nur in denen, die explizit im Corona-Barometer aufgelistet sind. Konkret gehe es dabei um „Geschäfte, Telearbeit, Fitness und Tourismus“. Gleichwohl empfindet Unizo-Chef Danny Van Assche, dass die erhofften Lockerungen im Rahmen eines Übergangs in Code Orangen „definitiv eine gute Sache für das Gaststättengewerbe und für Veranstaltungen“ seien.
Nach Ansicht der Selbstständigenorganisation gibt es zahlreiche andere Sektoren, für die ähnliche Maßnahmen entfallen müssen. "Für sie ist es unrealistisch, Code Orange nicht auf sie auszuweiten. Wir prüfen unter anderem eine Lockerung der Vorschriften für Geschäfte, Telearbeit, Fitness und Tourismus“, betont Van Assche. (belga/svm)
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