Der Hafen Antwerpen engagiert sich an der Straße von Hormuz

<p>Auf einem eigens hergerichteten Boot entdeckte das Königspaar den Hafen von Duqm.</p>
Auf einem eigens hergerichteten Boot entdeckte das Königspaar den Hafen von Duqm. | Foto: belga

Der Hafen von Duqm liegt strategisch günstig am Arabischen Meer, außerhalb der Straße von Hormuz, am Schneidepunkt wichtiger Handelsrouten, die nach Osten und Westen führen. Mit dem Bau des Hafens will Oman seine Wirtschaft, die bisher vor allem dank Gas und Öl floriert, bis 2040 diversifizieren. Neben den traditionellen Aktivitäten in den Bereichen Fracht, Öl und Fischerei soll der Hafen auch ein Ankerplatz für erneuerbare Energien sein, insbesondere für Wind- und Solarenergie.

Wie bereits gestern berichtet, ist die DEME-Gruppe an derEntwicklung eines riesigen Feldes von Windturbinen und Sonnenkollektoren auf einer Fläche von 150 km2 beteiligt, das für die Produktion von Wasserstoff und einem seiner Derivate, Ammoniak, genutzt werden soll.

Energieministerin Tinne Van der Straeten (Groen) hatte im vergangenen September ein entsprechendes Abkommen zwischen Belgien und Oman unterzeichnet.

Das Projekt stand am Donnerstag im Mittelpunkt eines Treffens zwischen König Philippe und Sultan Haidam bin Tariq. Außenminister Sophie Wilmès (MR) betonte am Freitag die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern. "Ich möchte betonen, dass es sich um eine langfristige Verpflichtung handelt", sagte die Ministerin. Ihr zufolge wird das Projekt "zum Übergang zu einer grüneren Energie und einer grüneren Industrie beitragen, sowohl in Belgien als auch im Oman".

Der Gesamtbetrag der Investition ist zur Zeit noch nicht bekannt. Erst im Jahr 2024 wird klar sein, wie hoch die Rechnung ist. Aber es sind schon jetzt mehrere Milliarden Euro.

AmSamstag beendet das Königspaar seine Reise mit einem Besuch des belgischen Tages der Weltausstellung in Dubai, (belga/os)

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