Am Sieg vorbeigeschrammt: Eupen und Anderlecht trennen sich am Kehrweg 2:2

<p>Am Sieg vorbeigeschrammt: Eupen und Anderlecht trennen sich am Kehrweg 2:2</p>
Foto: David Hagemann

AS-Trainer Stefan Krämer hatte seine Mannschaft im Vergleich zum letzten Ligaspiel auf zwei Positionen umgebaut: Für Cools und Heris rückten Lambert und Magnée in die Startformation. Für den RSC Anderlecht stand mit Hendrik Van Crombrugge ein alter Bekannter zwischen den Pfosten. Der 28-Jährige hat sechs Jahre das Trikot der „Pandas“ getragen (179 Spiele), bevor es ihn in die Hauptstadt zum Rekordmeister zog.

Kurz nach dem Anpfiff wurde es bereits laut im Kehrwegstadion: Schiedsrichter Jonathan Lardot hatte in der 3. Minute auf den Punkt gezeigt und Anderlecht nach Rücksprache mit dem VAR einen Elfmeter zugesprochen. Ein umstrittener Pfiff, denn Agbadou hatte Kouamé nur mit einem kleinen Kontakt zu Fall gebracht. Anderlechts Routinier Rafaelov konnte kurz darauf den schmeichelhaften Elfmeter zum 0:1 einschieben.

Trotz der kalten Dusche versuchte die AS umgehend eine Antwort auf den Rückstand zu geben. Vor allem aus der Distanz versuchten die Eupener ihr Glück, aber die Schüsse von Agbadou (7.), Déom (8.) und Gnaka (10.) gingen neben das Gehäuse von Van Crombrugge. Kurz darauf wurden die Hausherren für ihre Mühen belohnt. Referee Lardot zeigte in der 13. Minute zum zweiten Mal auf den Punkt. Und dieses Mal gab es keine zwei Meinungen: Alloh wurde zuckersüß von Müsel bedient und lief auf das Gehäuse von Van Crombrugge zu. Mychajlytsjenko blieb nichts anders übrig, als den jungen Wirbelwind im Strafraum zu legen. Den anschließenden Strafstoß konnte AS-Goalgetter Prevljak ganz sicher zum verdienten Ausgleich verwandeln (14.).

Im Anschluss an das 1:1 hatte Anderlecht das Heft in der Hand, konnte aber keine allzu großen Torchancen kreieren, um die erneute Führung zu markieren. Die AS baute derweil auf zwei Dinge: Lange Bälle und Fernschüsse. Ein Konzept, das funktionierte und die „Pandas“ mit 1:1 in die Kabine brachte.

In der zweiten Hälfte erhöhte Anderlecht den Druck und schnürte die AS in ihrer eigenen Hälfte ein. Die Eupener konnten sich nicht wirklich aus dem Klammergriff der „Veilchen“ befreien – bis zur 78. Minute. Der eingewechselte N'Dri konnte sich auf der Außenbahn durchtanken und in der Mitte Peeters bedienen, der aus der Drehung die überraschende Führung erzielen konnte, 2:1.

In den letzten Minuten drückte Anderlecht auf den Ausgleich – und war erfolgreich. In der letzten Minute der Partie zeigte Jonathan Lardot abermals auf den Punkt – zum Unmut der Eupener Fans. Den fragwürdigen Strafstoß konnte abermals Rafaelov zum 2:2 einnetzen. Trotz der Ungerechtigkeit in der letzten Minute geht das 2:2-Remis unter dem Strich in Ordnung, den Anderlecht war die bessere Mannschaft.

Das Rückspiel steigt am 3. März im Lotto Park. (calü)

Mehr zu dem Spiel folgt hier in Kürze.








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