Hauptsache nicht verlieren: Seraing gegen Eupen, es war ein echtes Kellerduell, aus dem keine Mannschaft als Sieger hervorging. Gerade vor schweren Spielen gegen Anderlecht, AA Gent und Club Brügge hätte Eupen aber drei Punkte gebrauchen können, fast holen müssen.
RFC Seraing 0:0 AS Eupen
In das wichtige Spiel gegen Seraing ging die AS Eupen mit gleich fünf Änderungen: Jens Cools, Jérôme Déom, Smail Prevljak und die Neuzugänge Teddy Alloh und Torben Müsel standen in der Startelf, während Julien Ngoy, N´Dri, Magnée und Lambert auf die Bank mussten. Verteidiger Amat fiel verletzt aus.

Gegen den RFC Seraing hatte die AS Eupen zunächst einen schweren Stand. Verunsichert wirkende Spieler der „Pandas“ machten den Gegner mehrfach durch eigene Fehler stark. In der 7. Minute klärte Beck ein erstes Mal mit viel Mühe und Not.
Eupen kam derweil nach zehn Minuten über Neuzugang Müsel zu einer ersten Gelegenheit. Nach einem guten Zuspiel von Déom verfehlte der Offensivspieler das Tor aus einer idealen Position aber. Wenigen Sekunden später wurde Eupen erneut gefährlich, diesmal vergab Agbadou (12.).
Keine zwei Minuten später sorgte Nurudeen für Riesenaufregung. Vor dem eigenen Strafraum vertändelte er den Ball an Mikautadze, ehe Agbadou seinen Schuss von der Linie kratzte – Glück für Eupen und Nurudeen, der seinen Patzer bis zur Pause aber wieder ausbügeln sollte.

Eupen durfte nicht verlieren, Seraing musste gewinnen - und genau das merkte man beiden Mannschaften auch an. Eupen kam der 30. Minute zu einer Chance. Weil Torwart Dietsch zu weit vor seinem Tor stand, zog Peeters bei einem Freistoß aus der eigenen Hälfte ab. Der Torwart der Gastgeber klärte aber. Nur eine Minute später legte Seraing den Eupenern eine Chance auf: Prevljak verfehlte das Tor aber, nachdem er den Ball über mehrere Zwischenstationen erhalten hatte.

Die beste und größte Chance der Partie hatte nicht Eupen, sondern Seraing: In der 36. Minute verhinderte Nurudeen mit Paraden gegen Mikautadze und Kilota den Rückstand seiner Mannschaft. In der 41. Minute verfehlte Müsel, der einen guten Eindruck machte, das Tor mit einem Kopfball. Zur Pause hatten zwar beide Chancen vorzuweisen, Seraing aber insgesamt die besseren. Von Eupen, insbesondere vor der Offensive, musste nach der Pause einfach mehr kommen.
Kaum Chancen in der zweiten Halbzeit
Zur zweiten Halbzeit wechselte Eupen: Heris wurde durch Lambert ersetzt. Kurios: Auch der Schiedsrichter musste von Kevin Van Damme zu Brent Staessens gewechselt werden. Eupen kam durch Alloh zu einer ersten Chance (47.), während Seraing immer wieder über Konter sein Glück versuchte. Nach fast einer Stunde verpassten mehrere Spieler der AS Eupen eine gefährliche Flanke von Lambert.

Im Anschluss tat sich kaum etwas – keine der beiden Mannschaften wollte wohl den möglicherweise entscheidenden Fehler machen. 20 Minuten vor dem Ende der Partie hatte Seraing-Spieler Nadrani Glück, dass er nach einem Foulspiel an Déom nur die Gelbe Karte sah. In der Schlussphase einer von beiden Seiten schwachen Halbzeit setzte Eupen auf Ngoy und N´Dri. Zum Sieg führten die beiden Joker die AS Eupen nicht mehr. Es blieb bei einem 0:0, das keiner der beiden Mannschaften wirklich hilft.
Namen & Fakten
AS Eupen: Nurudeen - Gnaka, Agbadou, Heris (46. Lambert), Beck - Alloh (77. N´Dri), Peeters, Cools, Déom (88. Magnée) - Prevljak (77. Ngoy), Müsel (88. Koné)
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