Die SMS sind auf Grundlage des Standorts an alle Mobilfunkgeräte, die zum Zeitpunkt des Tests in Ostbelgien und der Wallonie aktiv waren, verschickt worden. Normalerweise erhalten bei einem standortbasierten Warntest auch Personen, die in dem betroffenen Gebiet registriert sind, sich dort aber nicht aufhalten, ebenfalls eine Nachricht. Dies war am Donnerstag aber nicht der Fall.
„Der Test verlief gut, innerhalb einer Stunde wurden mehr als zwei Millionen SMS versendet. Ein Telekommunikationsanbieter hatte ein technisches Problem, das den Versand einiger Nachrichten verzögert haben könnte“, hieß es vonseiten der Experten. Das Krisenzentrum wird die Ergebnisse in den nächsten Tagen mit den verschiedenen Betreibern auswerten. „Das Ziel ist natürlich, zu sehen, wie das System verbessert werden kann, um schnell und effizient eine große Anzahl von Nachrichten versenden zu können.“
Die Testaktion war Teil der Erneuerung des Krisenmanagements in Belgien im Jahr 2022. „Im Falle einer Krise, unabhängig von der Ursache, sind die Menschen auf schnelle und zuverlässige Informationen von den Behörden angewiesen. Ziel dieser Übung war es, die Schnelligkeit und Effizienz der BE-Alert-Verfahren zu analysieren“, kommentierte Innenministerin Annelies Verlinden (CD&V). (belga/calü)
Weitere Infos über BE-Alert gibt es HIER.
Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren