Beim KV Mechelen drehte die AS Eupen einen 0:1-Pausenstand über eine bärestarke zweite Halbzeit. Ngoy und Prevljak schossen die „Pandas“ in das Halbfinale des belgischen Landespokals. Zum zweiten Mal in Serie fehlt Eupen nur noch ein Schritt, um zum allerersten Mal in seiner Geschichte das Finale zu erreichen.
KV Mechelen 1:3 AS Eupen
Bei der AS Eupen gab es im Vergleich zur 0:4-Niederlage gegen Charleroi drei Wechsel: Für Himmelmann, Amat und Déom rückten Nurudeen, Poulain und Magnée in die Startelf. Auf der Bank der personell am Stock gehenden AS Eupen saß unter anderem der aus Kelmis stammende Lorenzo Offerman.

Im AFAS-Stadion übernahm der KV Mechelen mit dem Anpfiff das Kommando. Gefährlich für AS Eupen wurde es zunächst aber nicht: Die Verteidigung um Poulain und Agbadou ließ vorerst keine Chance zu – ein kleiner, aber erster Pluspunkt für die vom Verletzunspech verfolgten Ostbelgier.
Im Angriff konnten Ngoy und Prevljak zunächst nicht in Erscheinung treten. AS-Torwart Nurudeen – bis dahin ohne Arbeit – war in der 22. Minute geschlagen: Nach einem Pass von Storm von der linken Seite knallte Ex-Bundesliga-Profi Igor De Camargo den Ball aus geringer Entfernung ins Tor.
Nach der Pause drehte Eupen auf.
Eupen reagierte bis zur Pause nicht mehr auf den Gegentreffer, blieb stattdessen in der ersten Halbzeit ohne Torschuss. In der 40. Minute wurde ein Schussversuch von Peeters nach einem guten Angriff abgeblockt, ehe Nurudeen auf der Gegenseite das 2:0 des spielbestimmenden KV Mechelen verhinderte (43.).


Nach dem Seitenwechsel schoss Lambert aus der zweiten Reihe über das Tor (47.), ehe Nurudeen das 2:0 verhinderte (49.). Dass Eupen deutlich mutiger nach vorne spielte, zahlte sich aus: In der 55. Minute traf Ngoy nach guter Vorarbeit von Agbadou zum 1:1. Nur Sekunden später verpasste er nach einem guten Konter das 2:1 für Eupen, das nun wieder auf das Halbfinale hoffen durfte.
Die Gäste waren nun die bessere Mannschaft, während der KV Mechelen Probleme hatte. 20 Minuten vor dem Ende ruhte der Ball für einige Augenblicke: Nurudeen und Shved waren zusammengeprallt, ehe der gerade eingewechselte Shved vom Feld musste.
In der 83. Minute hatte Eupen das Spiel gedreht: Nach Vorarbeit von Beck traf Prevljak zum verdienten 2:1 für Eupen in den Winkel. Eupen schaffte es nicht nur, den knappen Vorsprung über die Zeit zu retten. In der Nachspielzeit traf Prevljak per Traumtor aus 30 Metern zum 3:1 für Eupen. Thoelen stand zu weit aus seinem Tor und wurde vom Eupener Angreifer chancenlos „überlupft“.
Namen & Fakten
AS Eupen: Nurudeen - Beck, Agbadou, Poulain, Heris - Magnée (75. Déom), Peeters, Lambert, Gnaka - Ngoy (95. N´Dri), Prevljak
Tore: 1:0 De Camargo (22.), 1:1 Ngoy (55.), 1:2 Prevljak (83.), 1:3 Prevljak (95.)

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