Insgesamt waren nach Angaben des Arbeitsamtes Ende November 1.079 Männer (-28 im Vergleich zu Oktober) und 1.075 Frauen (-47) als Arbeitsuchende ohne Beschäftigung eingetragen. Dies entspricht insgesamt einem Rückgang um 3,4%. Diese Entwicklung liegt im Norden wie im Süden Ostbelgiens vor. Die Arbeitslosenrate im Norden Ostbelgiens beträgt 8,0%, in den Eifelgemeinden liegt sie nur noch bei 2,6%. Wie schon im Oktober ist der größte Rückgang erwartungsgemäß bei den Arbeitsuchenden unter 25 bzw. unter 30 Jahre zu verzeichnen, was vor allem auf die Schulabgänger zurückzuführen ist, die eine Arbeits- oder Ausbildungsstelle oder ein Studium angetreten haben. Auch bei der Aufteilung nach Qualifikations-niveau sind vor allem die Arbeitsuchenden mit Abitur oder Hochschul- oder Universitätsausbildung betroffen.
In den anderen Regionen des Landes sind die Arbeitslosenzahlen im Vergleich zum Oktober ebenfalls weiter gesunken: auf Landesebene sind rund 9.000 Personen weniger gemeldet als Ende Oktober (-2%). Insgesamt sind in Belgien Ende November rund 436.000 unbeschäftigte Arbeitsuchende gemeldet. Die Arbeitslosenrate Belgiens sinkt damit auf 8,4%.
Im Vergleich zum Vorjahr sind in Ostbelgien wie schon seit März weiterhin sinkende Arbeitslosenzahlen zu verzeichnen. Im Vergleich zu November 2020 sind 200 Personen weniger gemeldet, was einem Rückgang um rund 8,5% entspricht. Hierbei ist natürlich anzumerken, dass seit März letzten Jahres aufgrund der Corona-Krise die Arbeitslosenzahlen in Ostbelgien wie im auch in den anderen Regionen deutlich gestiegen sind. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit seit dem Frühjahr 2021 ist im Norden wie im Süden Ostbelgiens festzustellen.
Auch in den anderen Regionen sind Ende November weniger Arbeitsuchende gemeldet als im Vorjahr. Auf Landesebene beträgt der Unterschied -10,4% (rund 51.000 Personen weniger). Besonders ausgeprägt bleibt der Rückgang mit -17% in Flandern, in Wallonien sind knapp 7% weniger Arbeit-suchende gemeldet. Weitere Informationen und Grafiken im Internet unter www.adg.be/statistik und www.ostbelgienstatistik.be. (red/sc)

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