Neue Regeln verkündet: Weihnachtsferien verlängert und generelle Maskenpflicht ab 6 Jahren

<p>Neue Regeln verkündet: Weihnachtsferien verlängert und generelle Maskenpflicht ab 6 Jahren</p>
Illustrationsbild: dpa

Kinder und Bildung:

- Die Maskenpflicht, die hierzulande unter anderem im öffentlichen Nahverkehr sowie in Geschäften gilt, wird ausgeweitet. Konkret müssen künftig alle Personen ab 6 Jahren dort, wo es notwendig ist, einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Die Regel betrifft auch die Schule. Bisher lag die Altersgrenze der Maskenpflicht bei 12 Jahren.

- Die Weihnachtsferien im Grundschulwesen werden um eine Woche vorverlegt. Damit dauern die Ferien nicht mehr zwei, dafür aber insgesamt drei Wochen lang. Somit starten die Weihnachtsferien am Montag, 20. Dezember – voraussichtlich am 10. Januar 2022 werden die Kinder wieder zurück in den Klassen erwartet.

- In den Sekundarstufen dürfen zunächst nur noch höchstens 50 % des Unterrichts physisch abgehalten werden (es greift das sogenannte Hybridmodell). Die Prüfungen können wie bisher fortgesetzt werden.

- Alle Klassen müssen künftig mit einem CO2-Messgerät ausgestattet sein. Übersteigt der Wert 900 ppm, müssen diverse Maßnahmen ergriffen werden. Ein Wert über 1.200 ppm bedeutet, dass die Schüler den Klassenraum umgehend verlassen müssen.

- Die Regierungen des Landes haben sich auch darauf verständigt, dass eine Schulklasse geschlossen wird, wenn zwei Coronainfektionen festgestellt werden (bisher waren es drei). Zudem wurde ein generelles Verbot für außerschulische Aktivitäten beschlossen.

Freizeit und Veranstaltungen:

- Indoorveranstaltungen mit mehr als 3.500 Personen werden umgehend verboten. Events mit mehr als 200 Gästen sind ab Montag untersagt. Events, die weniger als 200 Gäste empfangen, dürfen vorerst nur unter der Einhaltung der Maskenpflicht, einer Sitzplatzverordnung sowie der Einhaltung des Covid Safe Ticket weiter abgehalten werden.

- Die Museen des Landes dürfen weiterhin geöffnet bleiben. Das gilt auch für Kinos, die aber nicht mehr als 200 Personen in einem Saal beherbergen dürfen.

- Eine Begrenzung der Zuschaueranzahl in Fußballstadien ist nicht beschlossen worden.

Horeca-Sektor:

- Was die Gastronomie betrifft, treten keine strengeren Maßnahmen in Kraft. Cafés, Bars und Restaurants dürfen auch weiterhin bis 23 Uhr geöffnet bleiben.

Soziale Kontake:

- „Kontakblasen“ werden nicht wieder eingeführt. Es wird jedoch empfohlen, die persönlichen Kontakte auf ein Minimum zu begrenzen. (calü)

<p>Veranstaltungen mit mehr als 200 Besuchern sollen hierzulande vorerst verboten werden.</p>
Veranstaltungen mit mehr als 200 Besuchern sollen hierzulande vorerst verboten werden. | Foto: belga

Kommentare

  • Maskenpflicht für Kinder ab 6 Jahren. Was will man dazu noch sagen... quo vadis

  • Dieses miserable Ergebnis passt zu der Regierung. Ein Käfig voller Narren.

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