Der flämische Ministerpräsident Jambon fordert neuen Konzertierungsausschuss

<p>Der flämische Ministerpräsident Jan Jambon möchte schnellstmöglich weitere Maßnahmen ergreiffen.</p>
Der flämische Ministerpräsident Jan Jambon möchte schnellstmöglich weitere Maßnahmen ergreiffen. | Foto: belga

Auf der Sitzung des Konzertierungsausschusses in der vergangenen Woche wurde beschlossen, dass solche Veranstaltungen weiterhin stattfinden können, sofern alle Teilnehmer einen Mundschutz tragen und auf einem Stuhl Platz nehmen.

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Kommentare

  • Dieser unfähige Politiker, vor kurzem reklamierte er noch das in Flandern alle Beschränkungen aufgehoben werden sollten, und jetzt diese Kehrtwende ?
    Und bei uns, endlich wieder vereint wurde vor kurzem von der DG-Regierung geworben, und jetzt wieder alles verbieten?
    Zieht die Herseller der Impfstoffe vor Gericht, diese haben ja nun wirklich nicht viel geändert an der Situation, so traurig es ist, aber wenn ich etwas kaufe was nicht funktioniert, dann reklamiere icht persönlich auch. Und trotz dieser verzwickten Situation, ein Lob an alle Pflegekräfte und Ärzte an erster Front, leider seid Ihr die Leidtragenden in dieser Situation und unsere Politiker ignorieren euch immer noch, einfach nur lächerlich die Politik in Belgien und darüber hinaus ist es leider auch nicht beser !

  • Die Impfungen funktionieren, Herr Hermann.
    Sie bieten allerdings weder vor Infektion noch vor Erkrankung einen 100% Schutz.

    Bei einem derart virulenten Virus, wie der Sars-Cov2 Delta-Variante und bei einer derartigen Verbreitung des Virus, reicht die bisher erzielte Impfquote nicht mehr aus, die Gesundheitssysteme zu schützen. Zudem trägt auch eine nachlassende Wirkung der Impfstoffe zu vermehrten Infektionen bei.

    Wer behauptet, die Impfstoffe würden nicht wirken, verkennt mindestens 2 Fakten:
    - Es liegen trotz höherer Inzidenz weniger Menschen in den Krankenhäusern und auf den Intensivstationen, als letzten Herbst und die Todesrate ist weitaus geringer.
    - Letztes Jahr war die Alpha-Variante im Umlauf und dieses Jahr eine mehrfach infektiösere Delta-Variante. Diese Tatsache wird von denjenigen, die behaupten, die Impfung würde nicht helfen, einfach nicht zur Kenntnis genommen.
    - Ärzte, Virologen und Epidemiologen haben schon zigmal darauf hingewiesen, dass ohne die Impfungen, die Situation in den Krankenhäusern noch weitaus dramatischer wäre.
    Warum nehmen Sie dies nicht zur Kenntnis?

    Die von Sciensano veröffentlichen epidemiologischen Berichte bestätigen die Wirksamkeit der Impfungen. Dies wurde diese Woche u.a. durch eine Studie der Humboldt-Universität bekräftigt, die ergab, dass das Infektionsgeschehen in Deutschland nur zu 25% von Geimpften und bis zu 75% von Ungeimpften ausgehe.

    Die Situation ist nicht gut, was u.a. auch auf zögerliche politische Entscheidungen zurückzuführen ist und auf einem falsch verstandenen Freiheitsbegriff, der die individuelle Freiheit über gesamtgesellschaftliche Verantwortung stellt.

  • Sehr geehrter Herr Leonard,

    Sie erwähnen die Studie der Humboldt-Universität (Berlin). Diese basiert auf den Daten vom 11. Oktober bis zum 7. November 2021 und setzten eine Impf-Effektivität von 72% voraus (sprich in einer Gruppe Geimpfter verhindert die Corona-Impfung 72 Prozent der Ansteckungen, die in einer gleichartigen Gruppe Ungeimpfter passieren würde.)

    Nun haben sich aber die Daten innerhalb eines Monats drastisch, insbesondere in der Gruppe der Geimpften verschlechtert, was dann in besagter Studie ja nicht berücksichtigt wird. Des Weiteren empfahl einer der Autoren, Prof. Dirk Brockmann noch gestern bei Markus Lanz (ZDF) sich ein Beispiel am durchgeimpften Portugal zu nehmen. Leider hatte besagter Professor wohl noch nicht mitbekommen, dass in Portugal trotz Rekord-Impfquote die Inzidenz nun auch wieder stark ansteigt. Hätte er noch dazu einen Blick nach Flandern geworfen, hätte er sein Modell wohl endgültig in die Tonne treten müssen.

    Des Weiteren präsentierte besagter Prof. eine Grafik, die zeigt, dass seit diesem Herbst in Deutschland gerade am Wochenende die Infektionszahlen auffällig stark gegenüber dem Rest der Woche steigen. Auch hier fehlte der Hinweis, dass ja am Wochenende gerade die Geimpften, Genesenen (2G) und Getesteten (3G) unterwegs sind. Insofern hatte seine Statistik eigentlich den Nutzen jedweder 2G- oder 3G-Maßnahmen ad absurdum geführt.

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