Druck auf DG-Hospitäler nimmt zu

<p>In den Krankenhäusern in Eupen und St.Vith waren am Mittwoch insgesamt 20 Corona-Patienten hospitalisiert. Davon müssen zwei Patienten intensivmedizinisch betreut werden.</p>
In den Krankenhäusern in Eupen und St.Vith waren am Mittwoch insgesamt 20 Corona-Patienten hospitalisiert. Davon müssen zwei Patienten intensivmedizinisch betreut werden. | Archivfoto: David Hagemann

Die Corona-Karte des belgischen Gesundheitsinstituts Sciensano färbt sich zunehmend dunkelrot, vor allem im Osten des Landes. Laut den aktuell verfügbaren Zahlen wurden in der Woche vom 27. Oktober bis zum 2. November in den neun DG-Gemeinden insgesamt 465 Neuinfektionen registriert. Auf 100.000 Einwohner gerechnet bedeutet das 595 Fälle. Die Positivitätsrate, das heißt der Anteil positiver Tests an allen durchgeführten Tests, lag vom 26. Oktober bis 1. November bei den Einwohnern der DG bei 18,7 Prozent.

Dass dies nicht ohne Folgen auf die Krankenhausaufnahmen bleiben würde, war abzusehen. Die Zahl der stationär behandelten Corona-Patienten stieg in Ostbelgien seit Wochenbeginn sprunghaft von 13 auf 20 an. Das Eupener St. Nikolaus-Hospital bestätigte, dass sich zwölf Patienten auf der Covid-Station befinden. Zwei Patienten müssen auf der Intensivstation behandelt werden. In der Klinik St. Josef in St.Vith sind sechs Covid-Patienten hospitalisiert.

Die Krankenhäuser treffen nach eigenen Angaben trotz der erschwerten Rahmenbedingungen die notwendigen Maßnahmen, um die Patientenversorgung zu gewährleisten. (arco)

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