Weiterhin keine Verschärfung der Maßnahmen in der DG

<p>Oliver Paasch</p>
Oliver Paasch | Foto: David Hagemann

Trotz erhöhter Inzidenzen hatten die föderalen Gesundheitsbehörden vor einer Woche vorerst von einer Verschärfung der Corona-Schutzmaßnahmen in der DG abgesehen. Die Situation solle weiterhin regelmäßig bewertet werden. Ministerpräsident Oliver Paasch hatte im Vorfeld mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass die Infektionszahlen zwar gestiegen, die Auswirkungen auf die Krankenhäuser aber überschaubar geblieben seien. Paasch hatte daran erinnert, dass man nicht nur auf die Infektionszahlen, sondern vor allem auf die Entwicklung in den Krankenhäusern schauen solle. Schließlich ginge es bei den Maßnahmen darum, eine Überlastung der Krankenhäuser zu verhindern.

In dieser Woche haben die Gesundheitsexperten die epidemiologische Lage in der DG und Belgien erneut bewertet. Resultat: für das Gebiet der DG wird weiterhin auf Verschärfungen verzichtet. „Offensichtlich hat die Einführung des CST auf Veranstaltungen einen positiven Einfluss auf das Infektionsgeschehen“, heißt es in der Mitteilung von Paasch.

Dazu Ministerpräsident Oliver Paasch: „Mittlerweile scheint sich die Lage in der DG auf hohem Niveau zu stabilisieren. Zwar haben wir immer noch die mit Abstand höchsten Inzidenzzahlen in Belgien; aber die Beschleunigung des Infektionsgeschehens konnte abgeschwächt werden. Ich begrüße die Entscheidung, vorerst auf zusätzliche Corona-Einschränkungen zu verzichten.“

Zur Erinnerung: die DG selbst verfügt laut Paasch in der föderalen Phase nur über sehr begrenzte Handlungsmöglichkeiten. Als „dunkelrote Zone“ (Alarmstufe 4) ist man in der DG von den Einschätzungen der Gesundheitsexperten und des föderalen Krisenzentrums abhängig. Die Gesundheitsexperten würden die Lage in der DG in den kommenden Tagen erneut prüfen und Empfehlungen abgeben. Oliver Paasch hofft, dass sich die Lage bis dahin weiter verbessert und neue Einschränkungen weiterhin vermieden werden können. (red/sc)

Kommentare

  • Herr Schmitz,

    jetzt bin ich Mal gespannt wie Sie diese Zahlen verdrehen wollen. Eindeutig wird hier von vielen Wissenschaftler/ Virologen weltweit bestätigt, daß der Impfschutz die einzige Möglichkeit ist den Virus in den Griff zu kriegen.

    Quelle:1https://faktencheck.afp.com/http%253A%252F%252Fdoc.afp.com%252F9LE7W2-1

  • Sehr geehrter Herr Kniepen,

    Der Stern-Artikel, auf den Sie verweisen, datiert vom 21. Juli 2021. Die darin erwähnten Modellrechnungen der Financial Times zeigen auf beeindruckende Weise, wie sehr Simulationen daneben liegen können, wenn sie von der Realität eingeholt werden. In der Tat setzt das Modell zwei Dinge voraus: a) Geimpfte infizieren sich 5x seltener als Ungeimpfte und b) Schutzwirkung der Impfung ist konstant.

    Knapp zwei Monate später wissen wir, dass die beiden Hypothesen FALSCH sind, sprich diese Modellrechnungen in die Tonne gehören.

  • Herr Schmitz,

    war mir völlig klar das diese Zahlen vom MDR nicht in Ihr Zahlenpuzzle ohne Sinn passt, da es zahlen sind die nicht verdreht, sondern real sind.
    Übrigens in allen Länder ist eindeutig, umso geringer die Impfquote der Bevölkerung, desto mehr Menschen liegen eben in genau diesen Länder mit einem schweren Verlauf auf der Intensivstation. Diese Menschen die um Ihr Leben kämpfen (auch wenn Ihnen diese Menschenleben nichts bedeuten) sind zu mehr als 95% Ungeimpfte, ob nun gewollt oder durch Unwissenheit.
    Ich kann Ihnen auf den Tag aktuell von allen Länder in Europa die Impfquote und Inzidenz geben. Hier in Spanien werden diese Zahlen aus Europa täglich für jeden einsehbar über sämtliche Medien der Bevölkerung zugänglich gemacht.
    Nochmal kurz hohe Impfquote = geringe Belastung der Krankenhäuser.
    Desto geringer die Impfquote umso höher die Belastung aller Krankenhäuser.

    Das beweist eindeutig die Zahlen der RKI, WHO usw, usw....
    Da macht es keinen Sinn die Zahlen wieder für gutgläubige Menschen völlig zu manipulieren.
    Übrigens jeder einzelne %-Satz von Immunität durch Impfung ist genau um diesen Prozentsatz besser als jeder Ungeimpfte Schutz vor dieser Krankheit hat. Da können Sie rechnen wie Sie wollen, rauf, runter, hin und her oder auch diagonal, der %-Satz dieses Schutzes bleibt immer der selbe von Geimpften und Ungeimpfte.

    Und jetzt zu GB (Wales Impfquote 20.10.21 von 71,4%) zählt dazu.
    Die Quelle:
    https://www.stern.de/gesundheit/grossbritannien--hoher-anteil-von-corona...

  • Sehr geehrter Herr Kniepen,

    Ich habe den von Ihnen verlinkten Artikel gelesen. Allerdings wird hier nicht darauf hingewiesen, dass innerhalb des beobachteten Zeitfensters (1. Februar bis 12. September 2021) die Impfquote von 0.79% auf 62% anstieg und sogar am 1.Mai erst 7.9% betrug. Das verzerrt natürlich vollkommen das Ergebnis, und das umso mehr vor dem Hintergrund dass lediglich von den Opfern unter 60 Jahren gesprochen wird, die ja nicht zu den ersten gehörten, die geimpft wurden.

    Wenn der öffentlich rechtliche MDR anhand dieser Zahlen die Wirksamkeit der Impfung belegen möchte, ist das schon sehr grenzwertig und manipulativ.

    Hilfreicher ist eine Analyse der Zahlen der jüngeren Zeit, wo die Impfquote recht stabil ist. Siehe z.B. die bereits von mir erwähnten Zahlen aus Wales.

  • Sehr geehrter Herr Leonard,

    Sie irren sich. Die Rechnung ist im Grunde gar nicht so kompliziert. Betrachten Sie bitte die Tabelle 2 aus der „Surveillance of vaccine status in confirmed COVID-19 episodes and hospital inpatients“:

    “Table 2: Comparison of COVID-19 hospital admissions in the four week period from 30/08/2021 up to and including 26/09/2021 between fully vaccinated and unvaccinated population in Wales - Vaccine status was at 03/10/2021”.

    Von den 2.244.048 Vollgeimpften wurden 776 zwischen dem 30.8. und dem 26.9.2021 ins Krankenhaus eingeliefert. Von den insgesamt 698.361 Ungeimpften wurden im gleichen Zeitraum 358 Covid-Patienten aufgenommen. Das verhältnismäßige Risiko ergibt sich aus folgender Formel:

    Risikoverhältnis = (358/698.361) / (776/2.244.048) = 1.48

    Herr Leonard, Sie haben übersehen, dass die jeweiligen Zahlen bereits den Impfstatus berücksichtigten, sprich die Zahlen bezogen sich jeweils auf die geimpfte und ungeimpfte Bevölkerung. Sie addieren nun unzulässigerweise 51 Einweisung pro 100.000 Geimpfter mit 35 Einweisungen pro 100.000 Ungeimpfter in 86 Einweisungen pro 100.000 Waliser.

  • Herr Schmitz,

    haben Sie denn überhaupt kein Gewissen mehr, solchen unsagbaren für manche tödlichen Irrsinn zu verbreiten. Sie kommen mit Israel, Wales, China usw, was keinen Menschen interessiert, jedoch hier in Rumänien wo es leider sehr Menschen, viele teils mit sehr starken bildungsdefizite gibt und die den Mist auch noch glauben den Sie hier propangieren und dadurch leider ihr Leben lassen. In Rumänien ist leider nur 30% der Bevölkerung kompl. geimpft obwohl genügend Impfstoff vorhanden ist. Seit der 4. Welle ist nur 1 Geimpfter gestorben, jedoch nachweislich 1.000 Ungeimpfte. Hören Sie endlich auf Menschen mit falschen Angaben zu manipulieren. Jeder Prozentsatz an Impfimunität eines Geimpftenist 1 Prozentsatz mehr Sicherheit als ohne Impfschutz eines Ungeimpften. Mir egal ob Sie bereits COViD hatten, haben oder bekommen. Ihre Entscheidung aber hören Sie endlich auf Menschen mit Ihrem Lügenkonstrukt zu manipulieren. Es ist langsam unerträglich ich hoffe das Ihre gesammelten mittlerweile 600 Lügenbeiträge ihnen sehr bald auf die Füsse fallen wird, dies würde mir bereits bestätigt, dann hört der Mist endlich auf und Menschen können wieder ohne Beeinflussung selber entscheiden.

    https://www.mdr.de/nachrichten/welt/osteuropa/politik/corona-nicht-geimp...

  • Und auch diesmal unterläuft dem Corona-Experten Nr.1 in der DG bei seinem Jonglieren mit Zahlen, die er nicht versteht und nicht verstehen will, ein peinlicher Denkfehler.
    Im Monat September mussten sich tatsächlich 86 von 100.000 Einwohner Wales wegen einer Covid-Erkrankung im Krankenhaus behandeln lassen.
    51 davon waren nicht geimpft, 35 geimpft.

    Wenn man nun wie ein Besessener - und dies scheint Herr Schmitz ja zu sein - anhand dieser Zahlen unter Beweis stellen möchte, dass die Impfung ja kaum Wirkung zeigt, „da die Gefahr eines Ungeimpften im Krankenhaus zu landen lediglich 1,5 mal höher ist, als für den Geimpften“ folge man der „Logik“ des Ingenieurs aus St. Vith.

    Schmitz „vergisst“ in seine Berechnungen jedoch einfließen zu lassen, dass 95% der Waliser über 60 Jahren und 84% der Waliser unter 60 Jahren geimpft sind. Berücksichtigt man dieses Verhältnis - und man muss es bei einer lauteren Betrachtungsweise berücksichtigen - liegt die Quote der hospitalisierten Ungeimpften nicht 1,5 sondern 11x höher. Ups…

    Angesichts der Tatsache, dass die Impfung eine max. Wirksamkeit von 94% gegen eine symptomatische Erkrankung hat (bei der Delta-Variante wohl eher 88%) und diese Wirkung bei immungeschwächten und auch älteren Personen weniger stark ausgeprägt ist, werden bei zunehmender Infektionslage und steigender Impfrate auch mehr Geimpfte hospitalisiert werden. Wer sonst?

    Sollte die Impfquote (theoretisch) einmal bei 100% ankommen, würden sich nur noch… Geimpfte Covid-Patienten in den Krankenhäuser befinden. Dies wäre für Herrn Schmitz dann natürlich Anlass zum Jubilieren, wäre damit doch endgültige Beweis erbracht, dass Geimpfte mehr gefährdet sind, schwer an Covid-19 zu erkranken. Ja, so denkt der Herr Schmitz.

    Die Berechnungen des Herrn Schmitz sind und waren nie etwas anderes, als einfältige und plumpe Versuche, die Menschen zu desinformieren, zu manipulieren und zu verunsichern.
    In über 550 Kommentare führt Schmitz an dieser Stelle eine Kampagne gegen ALLE Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Seine vermeintlichen statistischen Beweise sind billige Taschenspielertricks und in Wirklichkeit noch nicht einmal das.

  • Herr Schmitz,

    hier ein Bericht der Ihre Zahlenspielerei klar widerlegt.
    Da gibt es nichts mehr zuzufügen.

    1.993 COVID-TOTE UNTER 60 JAHREN SEIT FEBRUAR – EINER WAR VOLLSTÄNDIG GEIMPFT!!

    https://www.mdr.de/wissen/covid-corona-impfdurchbrueche-sind-selten-100....

  • Gähn …

  • Sehr geehrter Herr Paasch,

    Sie glauben, dass „die Einführung des CST auf Veranstaltungen einen positiven Einfluss auf das Infektionsgeschehen“ hatte.

    Ist das nun Ihre persönliche Meinung oder diejenige der Experten? Ich erinnere daran, dass Deutschlands oberster Staatsvirologe, Prof. Christian Drosten, diese Meinung keineswegs teilt.

    Im Übrigen lässt sich das nicht nur in Israel anhand der Zahlen leicht erkennen, sondern auch anhand der Zahlen aus Wales. So wurden in der letzten Septemberwoche in Wales insgesamt 12.330 PCR-positive Fälle entdeckt, davon waren 6.535 vollgeimpft und 5.795 ungeimpft. Auf die jeweilige Population bezogen waren demnach von 100.000 Geimpften 291 positiv und von 100.000 Ungeimpften 830 positiv.

    Daraus würde man nun schließen, dass ein Ungeimpfter wohl knapp 3 Mal häufiger infiziert ist als ein Geimpfter. Das würde dann auf den ersten Blick für das CST sprechen. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Denn von den 6.535 vollgeimpften Infizierten mussten 776 ins Krankenhaus, dagegen von den 5.795 ungeimpften Infizierten nur 358. In relativen Zahlen bedeutet das nun folgendes. Von 100.000 Ungeimpften mussten 51 ins Krankenhaus und von 100.000 Geimpften mussten 35 ins Krankenhaus. Letztendlich ist also die Gefahr eines Ungeimpften ins Krankenhaus zu landen lediglich 1.5 Mal höher als für den Geimpften. Daraus folgt, die Inzidenz der Geimpften ist nur deswegen geringer, weil sie weniger häufig getestet werden. Wenn man nun noch berücksichtigt, dass der Geimpfte bei gleicher Viruslast weniger Symptome zeigt, also nicht wie der Ungeimpfte mit hoher Viruslast ans Bett gefesselt ist, bleibt vom Nutzen des CST nichts übrig.

    Hinzu kommt, dass die Wirkung der Impfungen nachlässt, dass sich also diese Zahlen mit der Zeit weiter zu Ungunsten der Geimpften entwickeln werden. Kurzum, dass CST spaltet die Gesellschaft enorm für einen sehr fragwürdigen Nutzen.

    Übrigens ist meine persönliche Beobachtung noch gravierender. In meinem Umfeld sind im letzten Monat fünf Menschen an COVID erkrankt, und ALLE waren doppelt geimpft.

    https://datadashboard.health.gov.il/COVID-19/general

    https://www2.nphs.wales.nhs.uk/CommunitySurveillanceDocs.nsf/3dc04669c9e...$FILE/Survey%20of%20vaccine%20status%20in%20cases%20and%20hospital%20inpatients.pdf

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