Eigentlich war Haiti immer bekannt als Touristenattraktion im Zentrum der Karibik, mit seinen unendlichen Stränden, dem haitianischen Rum „Barbancourt“ und dem nationalen Bier „Prestige“, das man zu Pica-Pollo, einer Art Nationalgericht, trinken kann. Die Menschen sprühen vor Lebensfreude und heißen einen in der Regel willkommen. Doch spätestens seit dem 12. Januar 2010 hat dieses Bild der karibischen Idylle einen tiefen Riss. Noch hatte sich die Insel nicht von diesem Jahrhundertbeben erholt, schon traf sie eine erneute Katastrophe: Am 14. August, vor drei Monaten also, registrierten die Seismographen ein Beben der Stärke 7,2. Hans-Balder Havenith ist Geologe an der Uni Lüttich und betreut u.a. ein Projekt in Haiti. Der ostbelgische Wissenschaftler beschreibt das Geschehen und die Lage aus seiner Sicht.
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