Die frisch gewählte Präsidentin, Shayne Piront aus Recht, macht in dem Kommuniqué deutlich, dass Ostbelgien wieder eine liberal angehauchte Jugendorganisation brauche. „Liberal ist nicht nur ein Wort, sondern eine Idee und Lebenseinstellungen, die dem Menschen Freiheiten und Chancen bietet. Wir wollen mit dieser Einstellung neue Themen aufs Tapet bringen.“ Piront erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass die JFF dazu auch Brücken zu anderen Jugendgruppen baut: „Wir haben uns schon in der Vergangenheit mit anderen Gruppen zusammengetan, um für unsere Werte zu kämpfen. So haben wir unter anderem gegen einen menschenverachtenden Leserbrief im Kurier Journal mobil gemacht. Das haben wir aus Überzeugung getan, denn eine starke Demokratie braucht deutliche Worte“, wird die 24-Jährige in der Pressemitteilung zitiert.
In dieselbe Kerbe schlägt auch der Vizepräsident der JFF, der 24-jährige Raerener Frederik Wertz: „Unsere Demokratie braucht einfach Menschen, die die Dinge beim Namen nennen. Wenn etwas nicht läuft, bringt es nichts, darüber zu diskutieren, warum es nicht läuft – im Gegenteil! Wir müssen uns dann dafür einsetzen, Probleme zu lösen.“ Der Vize verweist auf das zuletzt veröffentlichte Wort der Parteien der JFF im Grenz-Echo zum Thema Bürgerkunde: „Mit dem Thema haben wir uns intensiv auseinandergesetzt. Schüler müssen heutzutage nützliches Wissen erlernen, sonst stehen sie nach dem Abitur vor fast unlösbaren Herausforderungen.“ Dabei müsse auf alle Schüler geschaut werden, nicht nur die in den Sekundarschulen.
Weitere Mitglieder im Vorstand sind Maëlle Locht (20, Lontzen), Alicia Mersch (23, St. Vith), Jérôme Josten (24, Rocherath) und Daniel Müller (29, Amel). Gemeinsam werde das Team nun an einem Rahmenprogramm für Aktivitäten arbeiten. Diese Aktivitäten sollen im Herbst dieses Jahres starten und unter anderem einen lockeren Austausch mit Vertretern auf Gemeinde- und föderaler Ebene beinhalten. „Bei uns können die Jugendlichen sich direkt mit ihren Vertretern austauschen und sie zu wichtigen Themen befragen“, so Piront. Diesen Austausch möchte die JFF fördern, damit die Jugend direkt angehört wird.
Interessierte Jugendliche können sich unter jff.ostbelgien@gmail.com, Facebook („JFFOstbelgien“) oder Instagram (@jffostbelgien) melden. (red/calü)

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