Wie „L´Echo“ in seiner Dienstagsausgabe berichtet, hat Venanzi das Beratungsbüro „PwC“ damit beauftragt, mögliche Investoren für den finanziell angeschlagenen Verein zu finden. Venanzi selbst, heißt es in dem Bericht weiter, wolle aber den Großteil der Anteile behalten.
Die „Rouches“ haben aktuell mit ernsthaften Finanzproblemen zu kämpfen. Vor der Saison 2020-21 erhielt der Verein die Lizenz für den belgischen Profifußball auch deshalb erst im zweiten Anlauf. Um neue Gelder zu generieren, verkaufte Standard Lüttich sein Stadion an die eigens dafür gegründete Immobiliengesellschaft „Société Immobilière Standard de Liège“, die wiederum Geldgeber wie Michel Preud'homme, Marouane Fellaini und Axel Witsel anlockte.

Im August 2020 erzielte Standard eine Einigung mit dem Lütticher Geschäftsmann François Fornieri, der wiederum mit frischem Geld in das Kapital des Vereins einsteigen sollte. Im November erklärte der Klub die Verhandlungen mit Fornieri überraschend und kommentarlos für beendet. (belga)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren