Eine Studie aus dem Jahr 2018 ergab, dass zwei von drei Haushaltshilfen unter Gelenk- oder Muskelschmerzen leiden. Doch 43 Prozent gaben an, dass sie einen Arztbesuch oder den Kauf von Medikamente häufig bis sehr häufig aus finanziellen Gründen aufschieben. Bei den alleinstehenden Haushaltshilfen steigt diese Zahl auf mehr als die Hälfte (53 Prozent).
„Die Arbeit der Haushaltshilfen ist körperlich anstrengend, die Abwesenheitsquote in diesem Sektor ist relativ hoch“, so Vanautgaerden. Demnach liegen die krankheitsbedingten Abwesenheiten im Dienstleistungsscheckbereich rund 80 Prozent über dem Durchschnitt in Flandern.
Deshalb müssen sowohl die Arbeitgeber als auch die subventionierenden Behörden aktiv werden, so die Gewerkschaft, die höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen fordert. (belga)

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