Aachener Oberbürgermeisterin spendet Blut: „Wir sind auf Hilfe angewiesen“

<p>Thomas Jazdzyk und Gabriele Hutschenreuter begrüßen Sibylle Keupen zur Blutspende.</p>
Thomas Jazdzyk und Gabriele Hutschenreuter begrüßen Sibylle Keupen zur Blutspende. | Foto: Uniklinik Aachen

Die Tradition politischer Mandats- und Amtsträger, den Blutspendedienst der Uniklinik RWTH Aachen zu unterstützen, möchte die Oberbürgermeisterin gerne fortführen.

„Blut ist das Wertvollste, das wir spenden können. Denn ohne den kostbaren Lebenssaft wäre es in vielen Fällen nicht möglich, Patientinnen und Patienten optimal zu versorgen. Daher freue ich mich sehr, meinen Beitrag für die Krankenversorgung in Aachen leisten zu können“, erklärte die Oberbürgermeisterin.

Wie wichtig prominente Unterstützung seitens der Politik ist, weiß Dr. med. Gabriele Hutschenreuter, Leiterin der Transfusionsmedizin an der Uniklinik RWTH Aachen: „Bürgerinnen und Bürger beobachten sehr genau, wie sich Politikerinnen und Politiker verhalten. Wir hoffen daher darauf, dass sich viele ein Beispiel an Frau Oberbürgermeisterin Keupen nehmen werden.“ Eine Terminbuchung zur Blutspende ist über die Blutspende-App BALU+ möglich. Das für den Blutspendedienst der Uniklinik RWTH Aachen gespendete Blut bleibe zu 100 Prozent in der Region, hieß es. Hauptsächlich werde es direkt in der Uniklinik zur Versorgung von schwer Kranken und Verletzten eingesetzt, bei Problem- und Notfällen würden auch umliegende Krankenhäuser sowie Arztpraxen mit Blutkomponenten versorgt. Rund um die Uhr müsse die Versorgung der Patienten gewährleistet sein. Daher zählt das persönliche Engagement eines jedes gesunden Erwachsenen. Dr. Hutschenreuter betont: „Kaum ein Universitätsklinikum kann sich selbst vollständig mit Blutkomponenten versorgen. Doch der Zukauf von externen Blutkonserven ist limitiert. Wir sind deshalb auf die Hilfe der Aachener Bürgerinnen und Bürger angewiesen.“ (red/sc)

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