Ziel dieser Initiative war und ist es, nicht verwendetes Schulmaterial wieder unter die Leute zu bringen. Dazu wurden in allen DG-Gemeinden Tauschplätze eingerichtet. An den verschiedenen Standorten kann Schulmaterial abgegeben oder kostenlos mitgenommen werden. „Farde wechsel dich“ soll auf einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen aufmerksam machen, etwas Gutes für die Umwelt tun und gleichzeitig einen Beitrag zur Kostenlosigkeit des Unterrichts leisten. So können Familien, die wenig oder kein Geld für neues Schulmaterial haben, Kosten sparen. Durch die Tauschbörse kann die CKK einen konkreten und konstruktiven Beitrag leisten und Betroffenen helfen, wenigstens einen kleinen Teil der Schulkosten einzusparen.
„Ob Stifte, Hefte, Blöcke, Radiergummis, Lineale, Zirkel oder Federmappen, Schultaschen und natürlich … Farden. Mit dem letzteren, in Ostbelgien sehr geläufigen Begriff sind natürlich Ordner und Schnellhefter gemeint. Alles ist erwünscht, solange es noch in Ordnung ist! Ganz nach dem Motto: Verschenke nur, worüber auch du dich freuen würdest! So lautet eine wichtige Grundregel zum Tauschmaterial“, hieß es in einer Mitteilung.
Die Aktion soll aber nicht nur Kosten senken. Sie soll auch Ressourcen schonen, Nachhaltigkeit und Solidarität fördern. Die bisherigen Standorte sind zum Teil gleich geblieben und einige neue sind hinzu gekommen. Eine aktuelle Liste der Standorte gibt es im Netz unter https://ckk.be.be/farde-wechsel-dich.
Damit die Initiative lebendig bleibt, hat der Gesundheitstreff auf der Facebookseite der Christlichen Krankenkasse eine eigene „Farde wechsel dich“-Gruppe eingerichtet. Die FB-Gruppe ist für alle offen, egal ob CKK-Mitglied oder nicht, Jeder kann ihr beitreten und über abgegebenes Material berichten, Suchanfragen einstellen, Fotos posten usw. Fragen oder Infos an alice.weber@mc.be.
Die Aktion „Farde wechsel dich“ war ursprünglich von Ecolo initiiert worden, doch die Grünen verstießen damit gegen das Verbot unerlaubter Parteiwerbung in den Grundschulen der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Zu dieser Einschätzung kam Bildungsministerin Lydia Klinkenberg (ProDG), nachdem das Thema im Juli im Parlament besprochen worden war. Ecolo hatte einen Fehler eingeräumt, allerdings auch vermutet, Regierung und Mehrheit versuchten, eine Oppositionspartei „vorzuführen“. (red/sc)

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