Unternehmen leiden unter Cyberangriffen

<p>Unternehmen leiden unter Cyberangriffen</p>
Illustrationsbild: dpa

Die Umfrage wurde zwischen Januar und März 2021 in Zusammenarbeit mit dem Verband der belgischen Unternehmen (FEB), der Mittelstandsvereinigung (UCM), dem Wallonischen Unternehmerverband (UWE), der föderalen Polizei, der Cyber Security Coalition, Unizo, Unisoc und Agrofront durchgeführt.

Den Umfrageergebnissen zufolge ist das größte Sicherheitsproblem für Unternehmen nach wie vor die Cyberkriminalität. 43 Prozent der Befragten gaben an, dass sie in den letzten zwölf Monaten mindestens einmal mit einem solchen Angriff konfrontiert waren. Es handelt sich dabei um illegale Eintritte in IT-Systeme und Eingriffe in Datenbanken oder Systeme mittels Viren. Auch Cybererpressung und Wirtschaftsspionage wurden seitens der Unternehmen angeführt.

Als weitere Sicherheitsprobleme wurden Sachbeschädigung oder Vandalismus (38 %), Schäden an Fahrzeugen (37 %), aber auch diffamierende Äußerungen gegen das Unternehmen in sozialen Netzwerken (27 %) genannt.

Das Barometer zeigt außerdem, dass Unternehmen, die Opfer von Straftaten werden, oft den Täter kennen. Oft handele es sich um einen Angestellten des Unternehmens, einen Auftragnehmer oder einen Zeitarbeiter, erklärt VIAS.

Ein weiteres Problem ist, dass viele Unternehmen die Angriffe nicht immer melden. Laut VIAS gingen viele der Betroffenen davon aus, dass „der Fall nicht schwerwiegend genug war oder dass es keine sichtbaren Schäden gab“. VIAS erinnert daran, dass „der Kampf gegen die Kriminalität in einem Unternehmen oder Betrieb alle angeht“. Wenn Straftaten begangen würden, sei es wichtig, dass diese stets gemeldet würden. (belga/svm)

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