Die Auswirkungen der jüngsten Überschwemmungen auf die Infrastruktur sind enorm. Tausende von Familien sind ohne Wohnung oder deren Häuser wurden schwer beschädigt. Die Betroffenen werden mit zahlreichen Formalitäten konfrontiert, haben viele Fragen und wissen oft nicht wohin damit. Deshalb haben Spezialisten aus dem Baufach beschlossen, die Kräfte zu bündeln und sich in die am stärksten betroffenen Gebiete zu begeben, um dort Informationsarbeit für die Flutopfer zu leisten. Zu diesem Zweck reist ein Expertenteam mit dem sogenannten„Construbus“ – einem mit Büros ausgestatteten Reisebus des Ausbildungsfonds des Baufachs – in die Krisengebiete.
Nachdem in den vergangenen anderthalb Wochen verschiedene Ortschaften im Raum Verviers, Lüttich und Namur angesteuert wurden, wird der „Construbus“ am kommenden Donnerstag auf dem Parkplatz an der Frankendelle von neun bis 17 Uhr zugänglich sein. Dort steht dann ein unabhängiges multidisziplinäresTeam aus Architekten, Vertretern der Konföderation Baufach, einem Vertreter der Stadt Eupen und Rechtsexperten der Anwaltskammer Eupen und des Justizhauses der Deutschsprachigen Gemeinschaft auch ostbelgischen Betroffenen in deutscher Sprache zur Verfügung.
Menschen, deren Haus oder Wohnung von den Überschwemmungen in Mitleidenschaft gezogen wurden und diesbezüglich ungelöste Fragen haben, sind dort herzlich willkommen, um eine Erstberatung,eine erste Orientierung in Bezug auf den eigenen Fall zu erhalten. Eine vorherige Terminabsprache ist nicht notwendig. (red/mcfly)

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