Seit einigen Tagen macht sich eine Reihe von Politikern stark für eine Ausdehnung des Anwendungsbereichs des CST.
Erste Musikfestivals mit Covid Safe Ticket
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Kommentare
Also so allmählich entwickeln sich die Befürworter des Covid-Safe-Tickets zu harten Fakten-Leugnern, indem sie geradezu auf penetrante Weise die Tatsache leugnen, dass Geimpfte das Virus auch weitergeben können, was u.a. auch der Entwickler des Astrazeneca-Impfstoffs, Andrew Pollard unumwunden einräumt, wenn er sagt: „Wir haben nichts, was die Übertragung stoppt“, (GE vom Freitag, 13. August 2021).
Man stelle sich also vor, auf dem Festival sind 50.000 negativ Getestete und 10.000 Geimpfte, die nicht getestet wurden, wovon aber, sagen wir mal, 100 das Virus in sich tragen. Ich überlasse es dem Leser abzuschätzen, wie viele Risiko-Kontakte diese 100 geimpften „Spreader“ im Verlauf eines dreitägigen Festivals mit Ungeimpften haben werden, und wie viele von den einst negativ Getesteten das Virus dann mit nach Hause bringen.
Und wiederum wird deutlich, dass es den Entscheidern offensichtlich gar nicht mehr um Pandemiebekämpfung geht, sondern einzig und allein um den Vertrieb des Impfstoffs.
Des Weiteren erinnere ich daran, dass im letzten Sommer das Virus in etwa so heftig zirkulierte wie jetzt, es aber extrem wenig Opfer gab, wie jetzt auch. Und all‘ dass OHNE Impfung, Covid-Safe-Ticket etc. Und sollte jetzt das Argument der vierten Welle kommen, kann ich nur sagen, dass derjenige, der dieses Argument anführt, wirklich null Vertrauen in die Impfung haben muss.
Wieder so ein kleiner Trick à la Schmitz beim Zitieren.
Die Aussage des Herrn Pollard hätte mindestens so wiedergegeben werden müssen:
"„Wir haben nichts, was die Übertragung stoppt“, so Pollard. Jeder, der nicht geimpft sei, werde sich daher früher oder später infizieren."
https://www.grenzecho.net/art/d-20210812-GP781A?referer=%2Farchives%2Fre...
Sehr geehrter Herr Schleck,
Ja, und? Es sollte jedem überlassen bleiben, ob er sich auf natürliche Weise oder per Impfung immunisieren möchte. Wenn man (wieder Mal) Schweden mit Israel vergleicht, so spricht doch einiges für die natürliche Immunisierung, oder?
https://ourworldindata.org/explorers/coronavirus-data-explorer?zoomToSel...
https://ourworldindata.org/explorers/coronavirus-data-explorer?zoomToSel...
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„Ja, und? Es sollte jedem überlassen bleiben, ob er sich auf natürliche Weise oder per Impfung immunisieren möchte.“
„Ja und?“ Mit einem flapsigen Schulterzucken möchte der Herr Schmitz suggerieren, dass eine Immunität durch Impfung und eine solche nach einer durchgemachten Krankheit – er nennt das verharmlosend „natürliche Immunisierung“ - gleichwertig seien.
Dabei wählt wohl kaum einer zwischen diesen beiden Lösungen, oder hat der Herr Schmitz sich für eine Ansteckung entschieden und dementsprechend enge Kontakte mit Infizierten gesucht?
Außerdem unterschlägt der Herr Schmitz wider besseres Wissen, denn für so dumm möchte ich ihn nun doch nicht halten, dass eine Infektion durchaus mit Risiken für die Betreffenden verbunden ist: mehr oder weniger schwere Symptome, mehr oder weniger langer Krankenhausaufenthalt, bis zum wochenlangen Aufenthalt auf der Intensivstation bis zur Behandlung am Beatmungsgerät mit einer hohen Sterblichkeitsrate, oft mit Langzeitschäden (Long Covid).
Weiter blendet Herr Schmitz Leid und Angst der Betreffenden und der Angehörigen völlig aus, das interessiert ihn nicht.
Ihn interessiert auch nicht die bis an die Grenze der physischen und psychischen Leistungsfähigkeit gehende Belastung von Ärzten, Krankenhaus- und Altenheimpersonal.
Schließlich interessieren ihn auch nicht die immensen Kosten, die diese "natürliche Immunisierung" dem Gesundheitswesen, der Gesellschaft allgemein, aber auch den Betroffenen selbst und ihren Familien aufbürdet.
Diese völlige Unsensibilität überrascht aber keineswegs, war sie doch schon seit Beginn der Pandemie ein Markenzeichen des Herrn Schmitz. Es geht ihm im Grunde immer nur darum, Recht zu behalten, was Herr Lorenz Paasch in einem Leserbrief vom 24. Juli 2020 „als reine Lust am Opponieren“ bezeichnet hat.
In einem Leserbrief vom 13.11.2020 hat Herr Schmitz sich beklagt: „Warum durfte ich früher mein gutes Leben ungehindert weiterleben, obwohl zur gleichen Zeit irgendwo Menschen verhungerten? Wieso müssen heute, insbesondere die jungen Menschen, auf ein gutes Leben verzichten, damit irgendwo Menschen nicht an Covid-19 sterben? Was ist heute anders?“
Wobei man wohl nicht fehlgeht in der Annahme, der zweite Satz sei so zu verstehen wie der erste: „Warum muss ICH heute auf MEIN gutes Leben verzichten, nur damit in St. Vith im Altenheim die Menschen nicht an Covid-19 sterben?“ Das so krass zu formulieren, davor genierte er sich wohl doch ein wenig. Da versteckt er sich hinter der „Jugend“ und Toten "irgendwo"..
Damit wir uns richtig verstehen: es geht mir keineswegs darum, den Herrn Schmitz zu bekehren oder zu überzeugen, das ist völlig unmöglich. Es geht nur darum, ihm nicht allein die Deutungshoheit über das Pandemiegeschehen zu überlassen und Gutgläubige auf den Leim zu führen.
A propos Jugend und Long Covid. Wie der Zufall so spielt, erschien am 14.08. ein Beitrag darüber auf ZEIT.de, sicher alles nur Propaganda der Impfindustrie in einem unglaubwürdigen „Hauptmedium“…
https://www.zeit.de/zett/politik/2021-08/corona-pandemie-inzidenzwert-ju...
A propos Schweden. Wieso ist das ein Beispiel für eine "natürliche Immunisierung"?
Auch da gab und gibt es Einschränkungen, nicht nur auf freiwilliger Basis. Aber vor allem:
auch dort wird geimpft: 66 % erste Dosis, 45,5 % vollständig.
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