Betrüger machen sich Flutkatastrophe zunutze

<p>Betrüger machen sich Flutkatastrophe zunutze</p>

Demnach geben sich Betrüger als Mitarbeiter des Roten Kreuzes und des Gas- und Stromnetzbetreibers Resa aus und geben vor, Geldspenden für die Opfer der Naturkatastrophe zu sammeln. „Hierbei handelt es sich um einen Betrugsversuch. Weder das Rote Kreuz noch Resa gehen von Tür zu Tür und sammeln Geldspenden“, betont Eric Hellebrandt, Pressesprecher der Polizeizone.

Zudem sind vermehrt sogenannte Smishing-SMS oder Phishing-Mails im Umlauf, in denen die Empfänger zum Spenden aufgefordert werden. Ebenso haben Flutopfer Kurznachrichten erhalten, in denen ihnen vorgegaukelt wird, Anrecht auf Spendengeld zu haben. „In den meisten Fällen wird auf einen Link verwiesen. Wenn man diesen betätigt, erhält man Anweisungen, mittels Bankkarte und Kartenlesegerät gewisse Aktionen durchzuführen und Informationen zu übermitteln. Mit den erhaltenen Informationen werden dann die Bankkonten der Opfer geleert“, erklärt Hellebrandt die betrügerische Vorgehensweise.

Auf dem Gebiet der Polizeizone Weser-Göhl seien bislang keine vergleichbaren Betrugsfälle gemeldet worden. „Wir bitten Sie dennoch, wachsam zu sein und Betrugsversuche bei der Leitstelle der Polizeizone Weser-Göhl (087/55 25 80) oder in dringenden Fällen über die Notrufnummer 101 zu melden.“ (red/sue)

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