Generäle und Verteidigungsministerin auf Kollisionskurs

<p>Stabschef Michel Hofman und Verteidigungsministerin Ludivine Dedonder.</p>
Stabschef Michel Hofman und Verteidigungsministerin Ludivine Dedonder. | Foto: belga

General Philippe Boucké war erst am 18. September 2020 als Leiter des SGRS angetreten. Zuvor hatten bereits mehrere Generäle versucht, den Nachrichtendienst zu reformieren. Aber ohne Erfolg.

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Kommentare

  • Ergänzend zu der Frage des Herrn Francois , „weshalb ausgerechnet Frauen... Verteidingungs- sprich ausch Kriegsministerin sein können“:

    Herr Francois wird sich wohl noch an den Geschichtsunterricht während seiner Sekundarschulzeit erinnern. Dort lernten wir von Kaiserin Maria-Theresia von Österreich, die es mit Friedrich „dem Großen“ aufgenommen hat, und Katharina II. von Russland. Beides keine Kriegsministerinnen, aber als Herrscherinnen hatten sie durchaus das Heft in der Hand.

    Näher bei uns fallen einem Golda Meir (Israel, Jom-Kippur-Krieg 1973), Indira Gandhi (Indien, Indisch-Pakistanischer Krieg 1971), Margareth Thatcher (GB, Falklandkrieg 1982) ein, allesamt Regierungschefinnen und also den jeweiligen „Kriegs“ministern übergeordnet. Waren die auch alle „fehl am Platze“?

    Aber der Herr Francois wird wohl jetzt keine Zeit finden für eine Stellungnahme, ist er doch zur Zeit mit der Statik der Eupener Talsperre voll ausgelastet.

  • Da ist sie wieder, die „Weltanschauung“ des Herrn Francois, kondensiert in drei Sätzen.

    Die Politik versagt? In einer Demokratie, da kommen diejenigen an die Macht, die vom Volk gewählt wurden. Wie im normalen Leben, wo es kompetente und inkompetente Chefs gibt, sind in Regierung und Verwaltung auch solche und solche zu finden.

    Um dem abzuhelfen, brauchen wir also einen „politischen Reset“? Wie soll der denn aussehen?

    „Demokratie, Gleichheit aller vor dem Gesetz, so ist das einfach nicht in der Natur“ hat er mal gesagt. Also weg damit. Meint Herr Francois meint eine „Machtergreifung“ durch eine selbsternannte „Elite“, die uns zeigt, wo es langgeht?
    Wünscht er sich einen „Herrscher“ wie in den Emiraten des Nahen Ostens, deren Völker sich „gerne streng leiten lassen“, wovon er in seinem Interview im GE bewundernd geschwärmt hat. (GE 24.03.2007)

    „Und was für einen!“
    Was dem Herrn Francois da vorschwebt, hat er früher auch schon klipp und klar gesagt: Das Recht des Stärkeren in seiner ganzen Brutalität, „natürliche Grausamkeit“ nennt er das, die wir zu „respektieren hätten". (ebd.)

    Man sieht es, seit 2007 nichts dazugelernt, unser „Akademiker“.

    Ja, und die Frauen? Was haben die überhaupt in der Politik zu suchen? Und gar als Verteidigungsministerin! Die sollen sich um die Küche kümmern, sonntags wieder brav zur Kirche gehen und kleine blonde Europäer in die Welt setzen, um der drohenden Überfremdung durch allerlei Ausländerpack entgegenzuwirken. So sieht Herr Francois die Rolle der Frau im 21 Jh.

    Ob ein „Choigu“ den Kopf schüttelt oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Google kennt das Wort nicht.

    Dass jeder vernünftige Mensch ihn über die Aussagen des Herrn Francois schüttelt, kann man nur hoffen.

  • Es ist die Politik, die versagt, wie fast immer, fast überall. Wir brauchen tatsächlich einen politischen Reset. Und was für einen!
    Außerdem stelle ich mir immer wieder die Frage weshalb ausgerechnet Frauen... Verteidingungs- sprich ausch Kriegsministerin sein können.
    Nicht nur ein Choïgou schüttelt mit dem Kopf, jeder vernünftige Mensch tut das.

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