Terrassenbetrieb

Ich bin absolut nicht gegen das Feiern, denn ich habe nicht vergessen, dass auch ich jung und zwanglos war, was so einige meines Alters anscheinend vergessen haben.

Wir haben in unseren jungen Jahren (und auch später, bevor das Ganze verhökert wurde von der damaligen Mehrheit) sehr viel Zeit dort am Parkcafé verbracht. Aber unter „Terrassenbetrieb“ stelle ich mir (und nicht nur ich) etwas anderes vor. Was hier abgeht, und das nicht nur nach 22 Uhr, ist Grölerei wie am Ballermann, einfach respektlos gegenüber den Hotelgästen und Anwohnern geschweige denn gegenüber den Kelmiser Wirten (die sich das an oder in ihren Lokal nicht erlauben dürften, denn da wäre die Polizei sehr schnell eingetroffen).

Aber das kommt davon, wenn Kelmiser Vereine den Hals nicht voll genug bekommen (dass jeder Verein einen eigenen Ausschank macht, mancher sogar zwei davon ihr Eigen nennen, was auch zum Kneipensterben beigetragen hat in den letzten 15 Jahren). Das hätten sie ebenso gut unten am Stadion machen können.

Dort ist auch Platz für eine Terrasse mit Fußball-Public-Viewing. Und sogar Toiletten, die keine Mietkosten verursachen. Polizei ist wohl Mangelware dank Gemeinde-Intervention? Die Feierwütigen wären auch da unten am Prinz-Philippe-Stadion zufrieden gewesen. Und die Bäume am Sandkasten (größtes Katzenklo in Kelmis, nur Mütter und Lehrerinnen sind sich dessen nicht bewusst, wenn sie gemütlich dort sitzen und den Kindern beim Spielen zuschauen). Die Stelle neben dem Hotel ist jetzt zum Männerurinal geworden, trotz Toilettenwagen. Terrasse am Parkhotel ja, aber dann doch bitte seriöser und gesitteter. Das hatte der Herr Bühler sehr viel besser im Griff (was nicht jedem gefallen muss).

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Kommentare

  • Hallo Louis, da muss wohl während der Wahl Kampagne, ich hatte verstanden das der Bürgermeisters Vaals nach Kelmis holen wollte, aber was solls haben wohl Vaals mit Mallorca verwechselt.
    Aber na ja Hauptsache ist nicht wie es den Leuten geht, Hauptsache ist gut da stehen oder Lachpolitik

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