Eröffnung des „Pumptracks“ in Kalterherberg noch diesen Monat

Ein Blick über den Bauzaun auf die fast fertige Mountainbike-Anlage lässt Freude aufkommen. In der nächsten Woche will die Baufirma „Schneestern-Team“ aus Durach in Bayern noch kleinere Sachen in Angriff nehmen, danach ist die Städteregion Aachen als Bauherrin der Anlage am Zuge, um die Abnahme vorzunehmen. „Dann kann der Überlassung-Vertrag an die Stadt Monschau in Kraft treten“, freut sich Monschaus stellvertretender Bürgermeister Georg Kaulen. Nach seiner Einschätzung könnte die Anlage höchstwahrscheinlich noch in diesem Monat in Betrieb genommen werden.

Auch wenn die Inzidenzzahlen in der Städteregion weiter fallen, wird es keine große Eröffnungsfeier geben, weiß Kaulen. In kleinerem Rahmen sei etwas geplant. Der endgültige Termin könne derzeit noch nicht genau festgelegt werden. Aber eine „große, offizielle“ Eröffnung sei erst für das kommende Jahr zu Pfingsten geplant, wenn der SV Kalterherberg sein traditionelles Pfingstturnier veranstaltet.

Die Anlage eignet sich bestens, damit Mountainbiker etwas für ihre Fitness und Geschicklichkeit tun können. Es wird ein echtes Highlight, besonders auch ein sportliches Angebot für Touristen. Dieses „Mekka für Mountainbiker“ lassen sich die Städteregion Aachen und die Stadt Monschau mit der Unterstützung des Landes NRW etwas kosten, es werden etwa 482.500 Euro investiert.

Mit dem künftigen sportlichen Angebot soll der Radsport gefördert und ein Trainingszentrum für Mountainbiker geschaffen werden. Vorgesehen ist außerdem die Einrichtung eines Anlaufpunktes mit einer Service-Station für Radfahrer und Wanderer gegenüber dem Eifel-Dom, direkt im Ortszentrum (früher Café Thomas). Hierfür schlagen rund 285.000 Euro zu Buche. Ebenso gibt es Planungen, um bestehende Radrouten um fünf neue Strecken, speziell für Mountainbiker, zu erweitern. Vier Fahrradschleifen werden bewusst der Natur gewidmet: „Waldblüte“, „Narzissenblüte“, „Perlmuschel“, „Monschau Altstadt.“

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