Gewerbegebiet Domäne-Schwarzenbach kann erweitert werden

<p>Einer Erweiterung des Gewerbegebietes Domäne-Schwarzenbach um 25 Hektar steht rein rechtlich nach der Genehmigung der Sektorenplanabänderung nichts mehr im Wege.</p>
Einer Erweiterung des Gewerbegebietes Domäne-Schwarzenbach um 25 Hektar steht rein rechtlich nach der Genehmigung der Sektorenplanabänderung nichts mehr im Wege. | Foto: GE-Archiv

Der Kommunale Raumordnungsplan „Erweiterung Zur Domäne“ sieht eine Revision des Sektorenplans Malmedy-St.Vith vor.

„Durch dieses Projekt soll eine Zone für gemischte gewerbliche Aktivitäten auf derzeit im Agrargebiet liegenden Parzellen auf dem Gebiet der Gemeinden Bütgenbach und Büllingen eingerichtet werden“, so Antoniadis. „Durch die Erweiterung wird der Betriebsstandort Domäne gefestigt. Das schafft Arbeitsplätze und Wohlstand für die Region.“

DG übernimmt bis

zu 85 Prozent der Ausstattungskosten.

Ein genauer Zeitplan für die Errichtung der Gewerbezone wird durch die SPI erarbeitet, welche im Auftrag der beiden Gemeinden das Projektmanagement übernimmt. Die Kosten für die Ausstattung des Gewerbegebiets werden bis zu 85 Prozent von der Deutschsprachigen Gemeinschaft getragen. Die Revision des Sektorenplans sieht vor, dass die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Provinz Lüttich, SPI, das gemischte Gewerbegebiet plant. Das bestehende Gewerbegebiet soll in Richtung Norden auf beiden Seiten der Gemeindegrenzen auf einer Fläche von insgesamt 25 Hektar ausgedehnt werden. 20 Hektar liegen auf dem Gebiet der Gemeinde Bütgenbach und fünf Hektar auf dem Gebiet der Gemeinde Büllingen. Bei der Gestaltung müsse darauf geachtet werden, dass eine begrünte Pufferzone im Randgebiet des gemischten Gewerbegebiets eingerichtet wird. Das bereits vorhandene Straßennetz muss entsprechend erweitert werden und es muss für eine nachhaltige Behandlung des Regenwassers gesorgt werden.

Die Genehmigung sieht außerdem Maßnahmen zur Energieeinsparung und einen nachhaltigen Ausbau der Infrastruktur und des technischen Versorgungsnetzes vor.

Im Gegenzug für die Erweiterung des Gewerbegebietes werden verpflichtend Kompensationsflächen vorgesehen, so der Minister weiter. In diesem Fall würden die Flächen in Freizeitgebieten in Krinkelt, Elsenborn und Berg gefunden. Diese Flächen werden in Agrargebiet umgewandelt. (arco/red)

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