Eynattener Kirmes findet am ersten Septemberwochenende statt

<p>Im vergangenen Jahr war der Biergarten die Hauptattraktion der Eynattener Kirmes. In welcher Form das Dorffest Anfang September ausgerichtet werden wird, hängt von den Lockerungen ab, die bis dahin noch erfolgen könnten.</p>
Im vergangenen Jahr war der Biergarten die Hauptattraktion der Eynattener Kirmes. In welcher Form das Dorffest Anfang September ausgerichtet werden wird, hängt von den Lockerungen ab, die bis dahin noch erfolgen könnten.

Die Eynattener Kirmes wird auch in diesem Jahr stattfinden. „Mindestens in der Form wie letztes Jahr“, verspricht Werner Kalff vom Jugendtreff Inside. Die vier ausrichtenden Vereine – neben dem Jugendtreff sind das der HC Eynatten-Raeren, die KLJ Eynatten und die Jugendvereinigung Eynatten – planen mit dem ungünstigsten und hoffen auf den besten Fall, sprich auf weitere Lockerungen bis zum ersten Septemberwochenende. Dann nämlich geht die Eynattener Kirmes über die Bühne.

Organisationsteam passt Kirmeskonzept je nach Lage an.

Im ungünstigsten Fall – wobei der wohl eher bedeuten würde, dass die Kirmes überhaupt nicht stattfinden kann – soll das Konzept aus dem vergangenen Jahr wiederholt werden. Damals war statt eines Festzeltes ein Biergarten unter freiem Himmel aufgebaut worden.

„Es war ein toller Erfolg“, blickt Werner Kalff zurück. Für das Organisationsteam sei es ein vergleichsweise „entspanntes“ Kirmeswochenende gewesen. Zum einen sei der Aufwand wesentlich geringer gewesen. „Zum anderen war um Mitternacht Schluss, wo wir unter normalen Bedingungen nicht vor dem Morgengrauen ins Bett gefallen wären“, lacht Kalff.

Damals hatte die Kirmes an allen drei Tagen zahlreiche Besucher angezogen. Um zu gewährleisten, dass sich zu keinem Zeitpunkt mehr als die maximal erlaubten 400 Menschen gleichzeitig auf dem Gelände aufhielten, wurden die Besucherzahlen am Ein- und am Ausgang mit Hilfe einer Lichtschranke erfasst, die der damalige Bürgermeister Erwin Güsting eigens konzipiert und gebaut hatte.

Es habe letztes Jahr allerdings auch einige kritische Stimmen gegeben, die das Stattfinden der Kirmes mit einem Kopfschütteln bedacht haben, „aber wir hatten von Anfang an keine Bedenken, was das Infektionsrisiko angeht, da die Kirmes im Freien stattgefunden hat. Wir haben uns an alle Vorgaben gehalten und Abstände strikt eingehalten“, versichert Werner Kalff. Der Stimmung habe das keinen Abbruch getan – ganz im Gegenteil: „Die Leute hatten es richtig gut“, weiß er dank zahlreicher positiver Rückmeldungen.

Ein kleines Zelt könnte womöglich den Biergarten ersetzen.

Nun ist die Hoffnung groß, dass bis zum diesjährigen Kirmeswochenende weitere Lockerungen erfolgt sind. „Es kann niemand genau sagen, wie sich die Lage entwickelt. Wir müssen abwarten und sehen, was bis dahin möglich sein wird“, so Kalff, der optimistisch auf die bevorstehende Kirmes blickt.

Das Dorffest zu verschieben, um die Chancen darauf zu erhöhen, sei keine Option. „Wir nehmen die Situation so an, wie sie dann in dem Moment eben ist und richten uns danach“, so Kalff. Dass es keine Kirmes wie vor zwei Jahren geben wird – mit großem Festzelt und durchzechten Partynächten in feucht-stickiger Luft – sei ganz klar. Stattdessen könnte den Besuchern „ein Zwischending“ geboten werden, das dem altbekannten Kirmestreiben schon einen kleinen Schritt näher kommt, „aber immer noch etwas gediegener ausfällt“.

Angedacht ist, diesmal wieder ein (angepasstes) Zelt mit Bühne aufzustellen. Zu diesem Zweck soll der Autoscooter seinen angestammten Platz auf dem Parkplatz verlassen, den dann die Vereine beziehen würden, und zur angrenzenden Wiese umziehen. „Insofern der Schausteller damit einverstanden ist, würden wir sozusagen die Plätze tauschen. Auf dem festen Untergrund könnten wir uns den Boden für das Zelt sparen und die Kosten wären nur etwa halb so hoch“, rechnet Werner Kalff vor. Dies vor allem, um Mindereinnahmen aufgrund von begrenzten Besucherzahlen kompensieren zu können, immerhin ist die Kirmes für die ausrichtenden Vereine eine wichtige Einnahmequelle.

Insofern möglich, möchte die KLJ Eynatten auch wieder mit einer Starkbierbude vertreten sein. „Bier schmeckt aus dem Glas einfach besser als aus der Flasche“, weiß Werner Kalff. Ob Besucher tatsächlich in diesen besonderen Genuss kommen werden, bleibt nun abzuwarten.

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