Auswirkung der Ostschleife auf die Natur kompensieren

<p>Welche Zukunft für unsere Wälder? Netzbetreiber Elia unterstützt fünf Gemeinden in der Region, damit sie sich mit widerstandsfähigen Baumarten auseinandersetzen.</p>
Welche Zukunft für unsere Wälder? Netzbetreiber Elia unterstützt fünf Gemeinden in der Region, damit sie sich mit widerstandsfähigen Baumarten auseinandersetzen. | Foto: dpa

Elia treibt seit einigen Jahren den Ausbau der Ostschleife voran. Das Großprojekt wird in mehreren Stufen umgesetzt. Derzeit läuft die zweite Phase, die darin besteht, eine neue Leitung anstelle der bestehenden Verbindung zwischen den Umspannwerken Bévercé und Trois-Ponts zu bauen.

Die Genossenschaft Ecofirst steht den Gemeinden zur Seite.

In diesem Zusammenhang entwickelt der Betreiber mehrere Partnerschaften, die darauf abzielen, die nachhaltige Entwicklung und die biologische Vielfalt durch Projekte in den betroffenen Gemeinden zu fördern. Letztere können bis zur Fertigstellung der Projekte im Jahr 2023 auf die Unterstützung der Genossenschaft Ecofirst zählen.

In dieser Woche wurden die Projekte bekannt, die in den einzelnen Gemeinden ausgewählt wurden. Der Fonds beläuft sich auf insgesamt 337.500 Euro und ermöglicht die Durchführung von 28 konkreten Projekten. Diese reichen von widerstandsfähigen Wäldern über das Anbringen von Nistkästen bis hin zum Anlegen von Teichen und Streuobstwiesen sowie der Bekämpfung von invasiven Pflanzen. Desto größer die Beeinträchtigung der Natur in der jeweiligen Gemeinde durch die Ostschleife ist, desto größer fällt die finanzielle Zuwendung aus.

Die Gemeinde Malmedy erhält 25.000 Euro und finanziert damit Baumpflanzungen, ein Projekt gegen invasive Pflanzen und den Bau von Schutzstellen für Fische.

Die Stadt Spa hat beschlossen, mit den 12.500 Euro des Fonds eine Bestandsaufnahme des bestehenden Ökosystems zu machen und das Potenzial der Wasserläufe zu erkennen, um kohärente Entscheidungen auf ihrem Gebiet zu ermöglichen.

Die Stadt Stavelot wird ihr Budget von 100.000 Euro auf neun Projekte verteilen: Baumpflanzungen, die Instandsetzung der Roannay-Promenade, die Eindämmung der invasiven Pflanzen, ein Obstgarten, Schutzzäune für junge Bäume, ein Teich in Ster, eine Empfangsstruktur an Weihern in Stavelot sowie der Kampf gegen den Japanischen Staudenknöterich, eine invasive Pflanze.

Stoumont erhält 162.500 Euro für zehn Projekte: Baumpflanzungen, eine Bestandsaufnahme des Ökosystems und der Wasserläufe, die Anpflanzung von Hecken und einem Obstgarten, der Kampf gegen invasive Arten, ein Aussichtspunkt im Ameltal, ein Fischtunnel unter der Straße, die Wiederherstellung von Weihern und Teichen in Wäldern, der Bau von und Schutzzäune für Bäume im Wald.

In der Gemeinde Trois-Ponts werden mit Hilfe von 37.500 Euro fünf Projekte verwirklicht. Dabei handelt es sich um die Bekämpfung invasiver Pflanzen, die Erneuerung der Fußgängerbrücke am Bach Pouhon du Bâleur, die Aufstellung von Informationstafeln rund um diesen Bach, die Instandsetzung des Biwak-Geländes und die Anbringung von Nistkästen. (ab/belga/red)

<p>Der Ausbau der Ostschleife beschäftigt Elia noch bis 2023 und darüber hinaus.</p>
Der Ausbau der Ostschleife beschäftigt Elia noch bis 2023 und darüber hinaus. | Foto: Elia

Kommentare

Kommentar verfassen