Aufatmen in Weismes: Wallaby Jack ist wieder da

<p>Blick auf ein Wallaby</p>
Blick auf ein Wallaby | Illustration: Photo News

„Er ist am Leben, bei guter Gesundheit, ein wenig verängstigt, aber er beruhigt sich wieder“, fügte der Besitzer gegenüber dem Fernsehsender hinzu. Das Tier war vor über zwei Wochen aus seinem Gehege weggelaufen, das auf Privateigentum steht und hatte für das eine oder andere Erstaunen in der Gemeinde Weismes gesorgt. „Leider dachten die Leute, sie täten das Richtige, indem sie ihn verfolgten. Aber das war der Anfang des Alptraums.“

In den sozialen Netzwerken konnte man viele Videos sehen, in denen das Tier von Garten zu Garten hüpft. Es wurden auch Tipps gegeben, wie man es einfangen kann. All das sei aber nicht das Richtige gewesen. Ein Irrglaube sei beispielsweise gewesen, dem Tier Obst zu essen zu geben. Es handele sich aber um einen Pflanzenfresser. Eingefangen wurde der Wallaby schließlich mithilfe eines Wildtierexperten und eines Tierarztes.

Tierschützer erinnern daran, dass man bei einem Beuteltier niemals versuchen sollte, es einzufangen. Hinterherlaufen sei bei einem Wallaby sinnlos, weil es bis zu 60 km/h schnell sein. Vielmehr solle man den Besitzer, die Polizei oder einen Tierarzt verständigen. Wallabys gehören zur Familie der Kängurus. (sc)

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